Nach einer langen und erfolgreichen Vorbereitung gilt’s wieder: Am Sonntag starten die Münchner Panther mit einem Heimspiel in die Regionalligasaison 2026/2027. Zu Gast: der TSV Lohr – für Coach Stefan Weidinger und sein Pantherrudel weitgehend eine Unbekannte. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr im Pantherkäfig.
Weidinger hatte Schwierigkeiten, an Videomaterial vom Gegner zu kommen. Ein paar bewegte Bilder gab es dann doch. Die zeigten ein starkes Kreisläuferspiel und mit Patrik Dobos einen überzeugenden Rückraumspieler. „Insgesamt ist Lohr für uns aber eher eine Unbekannte“, sagt Weidinger.
Für den Coach ist das aber kein großes Problem. „Wir schauen eh auf uns.“ Und das tut Weidinger mit nur leicht gebremstem Optimismus. „Wir haben einen starken Kader“, sagte er. In diesem finden sich aber auch neun Neuzugänge, die ins Teamgefüge eingebaut werden wollen. „Das braucht etwas Zeit“, sagt der Panther-Dompteur. Gleichwohl habe man natürlich den Anspruch, oben mitzuspielen.
Mit der Vorbereitung zeigt sich der Übungsleiter jedenfalls „sehr zufrieden“. Durch die vielen Neuzugänge sei der Fokus aber nicht nur auf den handballerischen Aspekten gelegen, sondern auch auf der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Teambuilding. „Das hat sich sehr gut entwickelt“, sagt Weidinger. „Auch die Neuzugänge, die von außerhalb Münchens zu uns gestoßen sind, sind gut angekommen.“
Taktisch wollen die Panther vor allem auf einen starken Defensivverbund bauen. „Die Abwehr steht absolut im Vordergrund, und dann wollen wir ins Tempospiel kommen“, beschreibt der Panthercoach seine Philosophie.
Dass die Panther aufgrund ihres Ziels, mittelfristig in die Bundesliga aufsteigen zu wollen, zu den Gejagten gehören, weiß Weidinger – sieht aber nicht nur seine Mannschaft in dieser Rolle. „Wir sind einer von mehreren, die vorne mitspielen können.“ Als Hauptkonkurrenten sieht er die Truppen aus dem Hachinger Tal (HT München) sowie aus Bayreuth und Landshut. Vielleicht ein gutes Omen: Zwei der drei Mitfavoriten – nämlich München und Landshut – haben die Panther in der Vorbereitung bereits schlagen können.
(Foto: Tanja Eikerling/xklicks.com)