Unsere dritte Mannschaft marschiert mit Siebenmeilenstiefeln und einer makellosen Bilanz durch die Bezirksoberliga und fährt im 7. Spiel den 7. Sieg ein. Anders als in den letzten Wochen konnten die Routiners beim 36:31 (20:13) gegen den TSV Landsberg nicht auf etliche der zuletzt eingesetzten drittligaerfahren Kräfte zurückgreifen. Doch auch ohne Alexander Raff, Martin Wild, Heiko Sasgen oder Christian Schott lief der Ball. Es war ein richtig schönes Spiel, fand auch Gerwig Wolf.

In den ersten Minuten merkte man den Gastgebern allerdings die zahlreichen personellen Veränderungen an. Doch die Mannen zwischen den beiden Flügelsenioren – Max Gutsche und Bastian Klug – konnten den anfänglichen 0:2-Rückstand jedoch schnell egalisieren und nach dem 5:5 machten sich zusehends die technischen Vorteile bemerkbar. Eine Sieben-Tore-Führung zur Pause schien bereits die Entscheidung gebracht zu haben, doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen. Bis auf zwei Tore (25:23) schmolz der Vorsprung nach dem Seitenwechsel zusammen und Wolf befürchtete schon einen konditionellen Einbruch. Den gab es aber nicht. Die Routine machte einmal mehr das fehlende Training wett. (ag)

TuS:Rutzki, Glück, Klug 6, Zagar 6, Gogger 5, Shateri 4, Wöller 4/1, Schäfer 3, Pleines 3, Drechsler 2, Bonfert 2, Gutsche 1; Schallreuter