– Schwache Endphase führt zur 36:38 Niederlagen gegen den TV Erlangen-Bruck –
Nach 40 Minuten und dem 27:22 sah es so aus, als ob die Mannschaft den ersten Heimsieg im Jahr 2026 feiern könnte. Da das Spiel aber 60 Minuten dauert, standen die Spieler um Interims-Choach Dennis Daschevski erneut ohne Erfolgserlebnis da und mussten den Gästen das Jubeln über den Auswärtssieg überlassen.
Was die Mannschaft in den letzten zwanzig Minuten zeigte, die 40 hervorragende Minuten mehr als vergessen ließen, wird wohl niemand so recht analysieren und vor allem erklären können. Nach dem 27:22 in der 40. Minute benötigten die Gäste nur drei Minuten und 38 Sekunden, um mit einem 6:1-Lauf erstmals nach dem 1:1 in der zweiten Minute wieder auszugleichen. Leider setzte sich das Fehlpassszenario und der schwache Abschluss der sich ergebenden Torgelegenheiten fort, so dass die Gäste nicht nur in Führung gehen konnten, sondern den Vorsprung bis zum 34:37 in der 59. Minute auch ausbauten. Nach der Auszeit wurde mit der taktischen Maßnahme der offenen Deckung versucht die Gäste unter Druck zu setzen und so mit Ballgewinnen doch noch zu einem Erfolgserlebnis zu kommen. Wie im Spiel gegen die SG Pforzheim/Eutingen keimte mit dem 35:37 durch Florian Bernhard nochmals Hoffnung auf. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 70 Sekunden zu spielen. Obwohl sich die Gäste einen Fehlwurf leisteten und Sebastian Allmendinger bei einem Abschluss prächtig parierte, konnte die Mannschaft daraus kein Kapital schlagen. Zwei Fehlpässe, von denen die Gäste 15 Sekunden vor Schluss einen zum vorentscheidenden 35:38 Treffer nutzten, reihten sich da in die Leistung der letzten zwanzig Minuten ein. Das letzte Tor von Philipp Hlawatsch zum 36:38 war nur noch von statistischem Wert.
Natürlich kann man bei 38 Gegentreffern auch darüber nachdenken, ob die Abwehr ihre erforderliche Leistung zeigte. Verloren wurde dieses Spiel aber im Angriff, da gefühlte zehn bis 15 technische Fehler einfach zu viel waren, um das Spiel erfolgreich zu Ende zu bringen. 40 gute Minuten haben gezeigt, dass die Panther eigentlich die bessere Mannschaft waren. Eigentlich war auf 60 Minuten gesehen aber dann doch zu wenig. Somit wurde erneut eine Chance vergeben die „rote Laterne“ an die HG Oftersheim/Schwetzingen zu übergeben. Wäre aber auch nur ein statistischer Wert, was an der Tatsache des Abstiegs in die Regionalliga Bayern nichts geändert hätte. Der Strohhalm der Relegation wurde mit der Niederlage aber auch aus den Händen gegeben.
Für die Panther spielten:
Tor: Sebastian Allmendinger, Kai Kussmaul, Tomislav Vistica,
Floriann Bernhardt (4/1), Philipp Hlawatsch (7), Anto Ehrlinger, Alessandro Van de Maele, Konrad Steinbrecher (4), Fynn Lühr (1), Laurin Günther (1), Kilian Weigl (6), Luca Hasekamp (2), Vincent Auer, Tom Elschner (11/5), Tim Ruhwandl, Enrico Gropper,