Gut 35 Minuten lang schienen die Brucker Panther auf einen deutlichen Sieg gegen Erlangen-Bruck zuzusteuern. Die Abwehr stand sicher, im Sturm fand man zahlreiche Wege, Tore zu erzielen. Doch dann folgte wie so oft in dieser Saison ein Einbruch. Am Ende stand eine 36:38 (20:17)-Niederlage. Damit ist klar: Das rettende Ufer – Rang 13 – ist endgültig außer Reichweite.

Mit 26:20 führten die Brucker bereits. Und sie hatten mehrmals die Chance, den Vorsprung auf sieben Treffer zu erhöhen. Der Druck auf Erlangen, den Zehn-Tore-Sieg aus dem Hinspiel zu verteidigen, um sich den direkten Vergleich zu sichern, wäre wohl noch größer geworden. Doch des Runde wollte mal wieder nicht mehr ins Eckige.

Stattdessen legten die Gäste einen 12:3-Lauf hin. Statt eines Sieben-Tore-Vorsprungs im Rücken hatten die Panther plötzlich einen Drei-Tore-Rückstand wie einen Berg vor sich. Zwar kämpften die Brucker wacker weiter, doch letztlich setzte sich Erlangen-Bruck ab ihrer Führung weitgehend ungefährdet durch. Weil zeitgleich auch Köndringen gegen Bittenfeld gewonnen hat, sind auch die Chancen auf die Teilnahme an einer eventuellen Relegation gesunken.

Panther: Allmendinger, Vistica, Kussmaul; Bernhard 4/1, Ruhwandl, Hlawatsch 7, Ehrlinger, Van de Maele, Gropper, Steinbrecher 4, Lühr 1, Günther 1, Weigl 6, Hasekamp 2, Auer, Elschner 11/5

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