Nach einer deutlichen 29:39 (14:25)-Niederlage ist der Abstieg der Panther praktisch besiegelt. Weil Erlangen-Bruck gleichzeitig gegen Oftersheim gewonnen hat, bleibt den Bruckern nurmehr eine rechnerische Chance auf den Klassenerhalt, die auch noch einen zwingenden Sieg mit elf Toren Differenz bei Erlangen-Bruck in zwei Wochen beinhaltet.

In Pfullingen waren die Panther von der ersten Minute an chancenlos. „Man hat gemerkt, dass Pfullingen gegen Würzburg nicht zufällig so hoch gewonnen hat“, sagt Panthercoach Dennis Daschevski. „Die haben ordentliche Betrieb gemacht und uns überrumpelt.“ Phasenweise lagen die Panther im ersten Durchgang bereits mit 13 Toren hinten.

Ein kleines 4:0-Zwischenhoch im zweiten Durchgang brachte ein wenig Ergebniskosmetik. Aber näher als auf acht Tore kamen die Brucker nie mehr heran. „Die Anfangsphase war entscheidend“, sagt Daschevski. „Und wenn dann auch noch die Abpraller und 50:50-Situationen gegen einen laufen, dann wird es mit so einer Saison im Rücken schwer.

Die Panther wollen die Spielzeit nun noch mit Anstand zu Ende bringen. Da kommt Daschevski das kommende spielfreie Wochenende gerade recht. „Wir müssen uns ein wenig sammeln.“ Und auch die vielen angeschlagenen Spieler haben nun die Möglichkeit für ein wenig Regeneration. „Und dann wollen wir die verbleibenden Spiele noch mal mit Vollgas angehen“, sagt der Panthercoach.

Panther: Allmendinger 1, Vistica, Kussmaul; Bernhard 7/1, Notz, Ruhwandl, Hlawatsch 1, Ehrlinger 2, Van de Maele, Gropper, Steinbrecher 2, Lühr 3, Günther 2, Weigl 4, Auer 1, Elschner 6/2

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