Als klarer Außenseiter fahren die Panther am Samstag nach Würzburg – was aber nicht unbedingt etwas Schlechtes bedeuten muss. Denn das um 19.30 Uhr beginnende Duell bei den Wölfen ist schließlich ein bayerisches Derby. Und die haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Darauf baut auch Panthercoach Max Högl.
„Wir müssen die Außenseiterrolle annehmen“, sagt der Pantherdompteur. „Und die liegt uns bei Derbys eigentlich.“ Die Würzburger knacken will der Übungsleiter aus einer giftigen Abwehr heraus. „Wir können mit unserer 3-2-1-Abwehr ein ekliger Gegner sein“, sagt Högl. „Und dann müssen wir vorne natürlich unsere Chancen nutzen.
Allerdings wartete auf die Panther unter der Woche die nächste Hiobsbotschaft: Florian Bernhard wird für einige Wochen ausfallen. Der Flügelflitzer hatte sich beim Spiel in Konstanz an der Schulter verletzt. Dafür kehrt wenigstens Laurin Günther wieder in den Kader zurück und kann die vakante Position von Bernhard bekleiden. „Wir wechseln praktisch unseren Rechtsaußen aus“, sagt Högl. Ein Fragezeichen steht außerdem hinter Anton Ehrlinger. Bei ihm stellt sich erst kurzfristig heraus, ob er beruflich verhindert ist.
Würzburg schätzt Högl als starken Gegner ein – „alleine schon körperlich“, wie er sagt. Dazu hätten die Franken auch taktisch immer gute Ideen. Zumindest der Physis der Wölfe will Högl die Stärken der Panther entgegensetzen: „Da können wir mit unseren jungen, schnellen Spielern vielleicht Pluspunkte sammeln.“