Was für eine Aufholjagd – die am Ende aber nicht belohnt wurde: Mit zehn Treffern lagen die Panther in Würzburg nach rund 40 Minuten bereits hinten. Am Ende fehlte beim 26:27 (10:14) ein magerer Treffer, um wenigstens einen Punkt im Derby zu holen.
„Der Lauf nach der Halbzeit, als wir mit zehn Tore in Rückstand gerieten, war entscheidend“, sagte Panthercoach Max Högl nach der knappen Niederlage. Die erste Halbzeit sei ganz gut gewesen. Gar als kämpferisch überragend bezeichnete es der Übungsleiter, dass seine Truppe nach dem deutlichen Rückstand noch einmal zurückgekommen ist. Alleine: In der Tabelle bleiben die Brucker mit der Pleite weiter Letzter.
Zumindest Moral kann man der Högl-Mannschaft nicht absprechen. Selbst als sie gut drei Minuten vor Schluss mit fünf Toren hinten waren, gaben sie sich nicht auf. Es folgte ein 4:0-Lauf – dessen letzter Treffer zum 26:27 aber erst 13 Sekunden vor Schluss fiel. Zu spät, um doch noch einen Zähler mitnehmen zu können.
Trotz des neuerlichen Rückschlags glaubt Högl immer noch, dass seine Mannschaft den Klassenerhalt noch nicht abgeschrieben hat. „Die Jungs haben noch Bock, Punkte zu holen“, sagt er. „Wir denken von Spiel zu Spiel.“ Mit dem nächsten Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen vor der Brust wolle man wieder alles reinhauen. „Das tut die Mannschaft ohnehin gerade, und das tut sie gut.“ Trotz der Niederlage in Würzburg habe die Aufholjagd gezeigt, „dass noch was geht“.
Panther: Allmendinger, Vistica, Kussmaul; Gnan 2, Notz 3, Ruhwandl, Hlawatsch 7, Van de Maele 1, Gropper, Steinbrecher 1, Lühr 1, Günther 1, Hasekamp 2, Auer 2, Elschner 6