– Starke Schlussphase führt zum deutlichen 35:26 (18:14) Sieg über die Rhein-Neckar-Löwen II –

Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Panther und trotzdem „ertappte“ sich Trainer Martin Wild bei der Pressekonferenz, dass er wohl ein wenig „zu viel“ Kritik geäußert hat. Auch wenn der Sieg mit 35:26 recht deutlich ausfiel und man der Mannschaft insgesamt eine gute Leistung attestieren durfte, war es nicht die gewohnte Souveränität während der gesamten Spielzeit. Während man auf der Seite der Panther die mangelnde Chancenverwertung, gerade in der zweiten Halbzeit, bemängeln könnte, gab es auf der Seite der „Junglöwen“ ungewohnt viele technische Fehler, was auch vom Trainer angesprochen wurde. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Gäste mit unserer sehr beweglichen Abwehr so ihre Probleme hatten. Eigentlich wollte Trainer Martin Wild die offensive Abwehr Mitte der ersten Halbzeit auf eine 6:0-Abwehr umstellen, wie er in der Pressekonferenz verriet, was aber angesichts der Abwehrleistung nicht erforderlich war. Wie schon in den letzten Spielen erwies sich Sebastian Allmendinger als guter Rückhalt im Tor und hatte nur zu Beginn mit dem Linksaußen der „Löwen“ ein wenig Probleme. Ungewohnt und überraschend hatte Mannschaftskapitän Jonas Link im Rückraum „Anlaufprobleme“, so dass nach gut zehn Minuten für ihn Han Völker ins Spiel kam, der sein bestes Spiel in der bisherigen Saison für die Panther zeigte und acht Tore zum Erfolg beisteuerte. Han war es, der sein Team nach einem einmaligen Rückstand in der 13. Minute wieder mit 7:6 in Führung brachte, die bis zum Schluss nicht mehr abgegeben wurde. Die Abwehr zeigte sich kompakt und im Angriff wurde gut kombiniert. Dazu wurden die sich bietenden Chancen genutzt. Das Ergebnis war die 13:8 Führung in der 20. Minute. Diese konnte bis zur 29. Minute noch auf 18:12 ausgebaut werden, ehe zwei „Gastgeschenke“ zum 18:14 Halbzeitstand führten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stand Jonas Link wieder auf dem Feld und führte dort wie gewohnt Regie. Dass es trotz seiner guten Anspiele nur bei einem Viertorevorsprung blieb lag nicht an ihm, sondern an der mangelnden Chancenverwertung durch seine Mitspieler. Ohne die Leistung von Gästetorhüter Luca Berghoffer zu schmälern, der in der zweiten Halbzeit im Tor stand, hatte der so seine „Schokoladenseite“, über die versucht wurde zum Erfolg zu kommen. Daraus konnte seine Mannschaft aber kein Kapital schlagen, da unsere Abwehr weiterhin sicher stand und auch Sebastian Allmendinger den einen und anderen freien Wurf entschärfte. Obwohl die Mannschaft um Kapitän Jonas Link nach 40 Minuten mit 23:17 in Führung lag, konnte in der Folgezeit keine frühzeitige Entscheidung herbeigeführt werden. So blieben die „Junglöwen“ in „Schlagdistanz“. Trotz des zwischenzeitlichen 25:22 machten sich die gut 400 Panther-Fans keine großen Sorgen um ihr Team. Für die spielte die Mannschaft zum Heimspielabschluss des Jahres 2023 nochmals groß auf, ließen nach dem 28:24 in der 50. Minute nur noch zwei Tore zu und erzielten noch selbst, nach teilweise sehenswerten Kombinationen, sieben Tore zum 35:26 Endstand. Es war ein wirklich gelungener Abschluss und bezüglich der geäußerten Kritik könnte man es eine auf „hohem Niveau“ bezeichnen. Es hat wirklich Spaß gemacht im „Panther-Käfig“ dabei zu sein. Schade ist, dass dies nicht von ein paar Fans mehr honoriert wird. Denen, die da waren, hat es gefallen und an dieser Stelle dürfen wir sicherlich auch im Namen der Mannschaft – Trainer Martin Wild hat es bei der Pressekonferenz schon getan – vielen herzlichen Dank für die tolle Unterstützung sagen. Bleibt zu hoffen, dass dies auch im Jahr 2024 so sein wird.

Vorausblickend auf den Beginn der Rückrunde wurde bekannt, dass das Spiel gegen den VfL Waiblingen wohl am Sonntag, den 21. Januar (Nachmittag), ausgetragen wird, da am Samstagabend die deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der Europameisterschaft spielt.

Wir werden Sie darüber aber rechtzeitig informieren.

Zum Abschluss der Vorrunde führt die Reise unser Team zur SG Pforzheim/Eutingen, das eine sehr gute Saison spielt und zuhause noch ungeschlagen ist.

Bericht mit Bildern auch auf Myheimat.de

Tor:  Sebastian Allmendinger, Felix Müller

Florian Bernhard (3), Marco Silvestri, Philipp Hlawatsch (3), Cedric Riesner, Benedikt Kellner (7), Sebastian Meinzer, Felix Kerst (4/4), Han Völker (8), Jonas Link (2/1), Manuel Riemschneider (1/1), Benedikt Damm (6), Valentin Schell (1), Lucas Pichler, Tobias Prestele,