Der Pokal-Hit gegen Hamburg ist gerade erst vorbei, da wartet auf die Panther schon die nächste Hammer-Partie: Am Samstag, 19.30 Uhr, kommt mit dem SV Salamander Kornwestheim der derzeitige Tabellenvierte an die Amper. Aktuell rangieren die Baden-Württemberger zwei Punkte hinter dem Führungstrio Bruck, Pfullingen und Leutershausen – ein echtes Spitzenspiel.

Dabei geben sich die Salamander meist bescheiden. Understatement, wie Panthercoach Martin Wild findet. „Immerhin ist Kornwestheim mit einer fast unveränderten Mannschaft in der Saison 2017/2018 Meister der 3. Liga geworden“, sagte der Übungsleiter. Auch in dieser Saison schätzt er Kornwestheim al Mannschaft ein, die unter den ersten Vier landen kann.

Die Baden-Württemberger verfügen über eine sehr unangenehme Abwehr, da diese sehr variabel spielen kann. „Mit ihren wechselnden Systemen ist es schwer, sich auf sie einzustellen“, sagt Wild. Dazu kommt ein Angriff, der seit Jahren mit zu den besten der Liga gehört – allen voran Rückraum-Ass Felix Kazmeier, der Toptorjäger der Salamander. Auch heuer hat er bereits wieder 49 Treffer auf seinem Konto angesammelt. Dazu kommt, dass die Truppe seit Jahren fast unverändert zusammenspielt. „Die Mannschaft kennt sich in- und auswendig“, sagt Wild.

Für die Panther gilt es nun, Pokal- wieder in den Liga-Modus zu schalten. Dass die Partie am Mittwoch konditionelle Auswirkungen auf das Spiel gegen Kornwestheim hat, glaubt Wild nicht. Montag und Dienstag wurde dosiert trainiert. „Am Mittwoch haben wir in der Regel sowieso eine hochintensive Einheit“, berichtet der Übungsleiter. „Die hatten wir dieses Mal eben in Form des Pokalspiels.

Außerdem hatte Wild gegen Hamburg drauf geachtet, die einzelnen Akteure nicht zu stark zu belasten. „Kein Rückraumspieler stand mehr als 30 Minuten auf dem Feld.“ Die Belastung der Hamburg-Partie sei daher keine Ausrede für das Liga-Spitzenspiel.

Andreas Daschner