TuS FFB vs TSV München Ost 25:22

Im letzten Heimspiel der Saison erwarteten unsere Panther-Mädels den TSV München Ost. Beim Hinspiel hatte man sich nach toller Aufholjagd am Ende etwas unglücklich mit 22:21 geschlagen geben müssen – auch weil man den Spielbeginn gewaltig verschlafen hatte.

Diesmal kam es anders und die Mädels gingen viel wacher in die Partie. Zwar gingen die Ost-Mädels über ihre Top-Torjägerin gleich mit 0:1 in Führung aber unser Mädels schlugen schnell zurück und erspielten sich eine Zwei-Tore-Führung. Zur Mitte der hHalbzeit konnte die Führung dann sogar auf drei Tore (8:5/9:6) ausgebaut werden und . In dieser Phase wäre sogar eine noch deutlichere Führung möglich gewesen aber immer wieder eingestreute technische Fehler und Unkonzentriertheiten verhinderten das und so konnten die Ost-Mädels mit einem 1:4-Lauf zum 10:10 ausgleichen. Jetzt ging es hin und her – mit einem 3:0-Lauf setzten sich unsere Mädels wieder ab, mussten dann aber noch bis zur Pause wieder den 13:13-Ausgleich hinnehmen.

Nach der Pause kamen zunächst die Mädels aus der Landeshauptstadt besser in die Partie und erspielten sich ihrerseits eine Zwei-Tore-Führung. Als dann Isabell beim Stand von 16:18 einen 7m an das Gebälk schmetterte schien das Spiel in Richtung Gäste zu kippen. Aber das Gegenteil war der Fall: Wie nach einem Weckruf legten die Panther-Mädels einen 6:0-Lauf hin und lagen nun nach knapp 43 Minuten komfortabel mit 22:18 in Front.
Die Ost-Mädels steckten aber nicht auf und kämpften sich auf 23:22 heran – auch weil plötzlich wieder zu viele „unforced errors“ zu verzeichnen waren.
Lilly sorgte mit ihrem vielumjubelten fünften Treffer für Erleichterung auf Seite der Panther-Mädels und -Fans – und wohl für gehörig Frustration bei den Ost-Mädels. Die letzten Minuten waren dann durch Undiszipliniertheiten geprägt: Einem frustrierten Ball wegwerfen folgte die in diesem Fall dritte Zwei-Minuten-Strafe und damit Disqualifikation und nach dem endgültig erlösenden 25:22 durch Isabell liess sich eine Gäste-Spielerin wenige Sekunden vor Schluss zu einer sehr groben Unsportlichkeit hinreissen und sah in Konsequenz völlig zurecht die blaue Karte.

Der Schock über diesen Ausraster trübte dann die Stimmung nach dem Spiel und die Freude über den erfolgreich verteidigten dritten Platz.
Nächsten Samstag geht es dann zum letzten Saisonspiel nach Laim und der Chance die Saison, bei der man zumeist auf körperlich überlegene Gegner traf, mit einem tollen dritten Platz abzuschliessen.