TuS FFB vs. SG Großhadern/Solln 26:11

Nach zwei spielfreien Wochenenden stand mit den Mädels der SG Großhadern/Solln aus dem Münchner Süden eine Pflichtaufgabe an. Schließlich hatte man zum Saisonauftakt bereits mit 11:26 in Solln gewonnen und auch im bisherigen Saisonverlauf waren die Münchner Mädels nicht sehr erfolgreich.
Ziel war es daher neben einer konzentrierten Leistung mit einem klaren Sieg auch möglichst allen unserer Mädels entsprechende Einssatzzeiten zu geben.

Nach einem guten Start mit 2:0/3:1 liess man sich aber vom Gegner mit seinen langen Ballpassagen, die dann oft im Zeitspiel endeten, einlullen und agierte in der Abwehr zu passiv. „Lohn“ waren dann teilweise kuriose Gegentore und eine Phase des Gleichstands (3:3/4:4/5:5). Erst als aus der 5:1-Abwehr aktiver die Rückraumspielerinnen angegangen wurden und auch das Umschalten nach vorne schneller und sicherer lief konnte mit einem 7:0-Lauf eine deutliche Führung erarbeitet werden. Mit einigen Wechseln wurde dann die Stammformation etwas durcheinandergewirbelt, so dass es bis zur Halbzeit mit dem 13:8 bei der 5-Tore-Führung blieb.

Um die langwierigen Ballpassagen schneller zu unterbinden wurde nach der Pause auf eine offensivere 3-2-1-Abwehr umgestellt. Dies zeigte auch sofort Wirkung und unsere Mädels konnten sich viel mehr Bälle erobern und starteten auch gleich wieder mit einem 7:0-Lauf in die zweite Halbzeit, der bei konzentrierterer Chancenverwertung sogar noch höher hätte ausfallen können. In der Schlußphase wurde man dann wieder etwas passiver in der Abwehr, konnte mit dem 26:11 zum Ende aber genau das Hinspiel-Ergebnis wiederholen.

Kommenden Samstag gibt es zum Jahresabschluß noch ein Heimspiel gegen das Schlußlicht TSV Partenkirchen, das noch einmal mit voller Konzentration angegangen werden soll.

Für den TuS spielten: Lisa Dörnhöfer (Tor) – Catherine Bartelheimer (1), Sabrina Friedl (5), Irina Hechenberger (1), Janina Hoffmann (4), Anna Huber (5), Lea Huber, Alexandra Jerger, Paulina Lüneburg (1), Mira Mittelhammer (9/2), Lucie Nowak, Hannah Witte