TuS FFB vs. PSV München 19:25

Nach der erneuten klaren Niederlage gegen eine der führenden Mannschaften der Liga kann man nach inzwischen 7 Spielen ein nüchternes Fazit ziehen: Zu einer Spitzenposition wird es heuer nicht reichen.
Die Gründe hierzu sind vielfältig – Die Spitzenteams sind in der Breite stärker besetzt, haben einen hohen Anteil an Spielerinnen des älteren Jahrgangs und sind körperlich teilweise deutlich überlegen und verfügen teilweise auch über Landesliga-Erfahrung. Unsere Mädels bestehen dagegen zur einen Hälfte aus dem jüngeren Jahrgang und zur anderen Hälfte aus B-Jugendlichen und sind daher körperlich meist deutlich unterlegen, zudem besitzen einige der Mädels erst über 1-2 Jahre Handball-Erfahrung.
Ein Blick auf die Torbilanz zeigt aber noch eine weitere Schwachstelle: 183 erzielte Tore in sieben Spielen werden nur vom Spitzenreiter Weßling übertroffen – 157 Gegentore aber auch nur von den beiden Schlußlichtern Partenkirchen und Großhadern/Solln. Auch hier sind es wieder die Themen Schnelligkeit und Laufbereitschaft im Abwehrverbund die verbessert werden müssen.

Die Geschichte der Partie gegen den PSV München ist schnell erzählt: Nach ausgeglichenem Beginn setzten die Münchnerinnen mit einem 0:5-Lauf zum 3:7 früh die Vorentscheidung. Mit einem 7-Tore Rückstand (7:14) ging es in die Pause. Nach der Pause dann ausgeglicherenes Spiel auch wenn man sich weiter viel zu häufig an der Münchner Abwehr festbiss. Erst in der Endphase konnte man das Ergebnis noch freundlicher gestalten.

Bis Weihnachten warten mit dem TSV Partenkirchen und der SG Großhadern/Solln die zwei Schlußlichter gegen die man mit konzentrierter Einstellung gewinnen sollte und dabei an der Verbesserung der Schwachpunkte im Spiel arbeiten kann bevor es gleich nach der Weihnachtspause mit dem SV München Laim gegen eines der stärkeren Teams geht.

Für den TuS spielten: Lisa Dörnhöfer (Tor) – Teresa Artmann, Catherine Bartelheimer, Sabrina Friedl (8), Irina Hechenberger, Janina Hoffmann (1), Anna Huber (2), Alexandra Jerger, Paulina Lüneburg, Mira Mittelhammer (8/1), Vanessa Nega, Lucie Nowak, Ulrike Rupprecht, Hannah Witte