Noch einmal Schlafen, dann ist es soweit – am Samstag steigt das letzte große 3.Liga-Fest dieser Saison in der Wittelsbacher Halle. Zum „Finale Dahoam“ um 19.00 Uhr (!) erwarten die Panther noch einmal ein ausverkauftes Haus. Die Augangslage ist einfach. Wollen die TuS-Youngster den steinigen und mit äusserst geringer Hoffnung gesäten Weg über die Relegation vermeiden, müssen sie ihr Spiel gegen Großsachsen gewinnen und auf eine gleichzeitige Niederlage von Rödelsee in Friedberg hoffen.

Noch einmal Schlafen, dann ist es soweit – am Samstag steigt das letzte große 3.Liga-Fest dieser Saison in der Wittelsbacher Halle. Zum „Finale Dahoam“ um 19.00 Uhr (!) erwarten die Panther noch einmal ein ausverkauftes Haus. Die Augangslage ist einfach. Wollen die TuS-Youngster den steinigen und mit äusserst geringer Hoffnung gesäten Weg über die Relegation vermeiden, müssen sie ihr Spiel gegen Großsachsen gewinnen und auf eine gleichzeitige Niederlage von Rödelsee in Friedberg hoffen.

Am Samstag endet eine 3.Liga-Saison, die allen Beteiligten und Zuschauern unglaublichen Spaß bereitet hat und die meisten Erwartungen weit übertroffen hat. Ein Zuschauerzuspruch, den man in Fürstenfeldbruck nicht für möglich gehalten hat, ein riesiges mediales Interesse und dazu eine junge, nie aufsteckende Mannschaft, die trotz unheimlichen Verletzungspech (Dück, Lentner, Huber, Hoffmann, Vuskovic, Meinzer) regelmäßig ihre favorisierten Gegner in die Knie gezwungen hat. Die Mannschaft hat sich dabei zwangsläufig im Laufe der Saison erheblich verändert. Trainer Martin Wild musste immer wieder improvisieren. Abwehrchef Andi Krauß wurde zurückgeholt, Alexander Raff und Banjamin Gogger mühten ihre alten Knochen noch einmal, Routnier Michael Luderschmid wurde geholt, die Youngster Alexander Leindl, Frederik Hartz und Lucas Kröger wurden eingabaut. Josy Stumpf, Falk Kolodziej, Sebastian Meinzer und Korbi Lex beispielsweise übernahmen tragende Rollen. Und das im Eiltempo.

Am Samstag können die Panther nun ihre Pluspunkte 23 und 24 holen und damit ihr anvisiertes Saisonziel erreichen. Ärgerlich nur, dass ausgerechnet dieses Jahr 24 Punkte vielleicht nicht reichen. Dann nämlich, wenn Rödelsee in Friedberg gewinnt. Natürlich ein durchaus denkbaren Szenario. Allerdings müssen das die Franken erst einmal schaffen. Friedberg möchte sich sicherlich auch nach sechs erfolgreichen Jahren – mit Höhepunkt der 3.Liga-Meisterschaft 2012/13 und einer nun schwierigen Saison mit großem Umbruch – mit einem Sieg und einem Paukenschlag aus der 3.Liga verabschieden.

„Unsere Fans dürfen natürlich am Liveticker hängen, wenn wir uns allerdings nicht zu 100 Prozent auf unsere Aufgabe gegen Großsachsen konzentrieren, wird es ein böses Erwachen geben. Nur mit einer absolut konzentrierten Leistung haben wir eine Chance gegen diese sehr erfahrene Mannschaft,“ warnt Trainer Martin Wild. Erschwerend kommt hinzu, dass mit Falk Kolodziej und Josy Stumpf die Woche über zwei ganz wichtige Akteure krankheitsbedingt nur sehr eingeschränkt trainieren konnten, viele andere Spieler nun nach einer sehr kräftezerrenden Saison so langsam auf dem Zahnfleisch daher kommen.“Wir werden aber ganz sicher noch einmal alle Kräfte mobilisieren und ein letztes Mal gemeinsam mit unseren Fans ein Feuerwerk abbrennen.“ Egal ob absolutes Happy End oder der Gang in die Relegation, in jedem Fall wird nach dem Spiel auf eine lange Saison mit Freibier und Bar im Foyer angestoßen. Alle Fans sind dazu herzlich eingeladen.