– TuS-Panther unterliegen erwartungsgemäß dem Bundesligisten TSG Friesenheim –

Nach dem Motto, wir haben eh keine Chance, also nutzen wir sie, spielte unser Team von Beginn an frech mit und zwang so den hohen Favoriten mitzuspielen und nicht einfach abzuwarten, was sich so ergeben wird. Sehr zur Freude der rund 450 Zuschauer konnte unser Team in Führung gehen und diese mit einer zwischenzeitlichen 8:5 Führung bis zum 8:8 auch verteidigen. In der Folgezeit wechselte die Führung, ehe wir nach dem 15:15 Zwischenstand in der 20.Minute drei Tore in Folge hinnehmen mussten. Das war die Phase, in der wir doch unserem Anfangstempo schon ein wenig Tribut zollen mussten und im Abschluss ein wenig die Durchschlagskraft fehlte. Im Gegenzug nutzte Friesenheim fast jede kleine Unsicherheit und jeden Ballgewinn zum Torerfolg. Dass es nach 27 Minuten nur 15:20 hieß war auch ein Verdienst von Dubravko Grgic im Tor. So konnte die Mannschaft von Trainer Martin Wild den knappen 17:21 Rückstand schon als kleinen Erfolg verbuchen.

Wer glaubte, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit einbrechen würde, sah sich getäuscht. In der Abwehr wurde verbissen gekämpft und auch das Tempo im Spiel nach vorne hoch gehalten. Trotz aller Bemühungen setzte sich die individuelle Klasse der Gäste durch, die uns immer mit fünf bis acht Tore auf Distanz hielten. Letztlich mussten wir eine 34:41 Niederlage hinnehmen, die aber als nicht so tragisch empfunden wurde. Trainer Martin Wild konnte vor allem mit der Abwehr zufrieden sein und der Angriff hat immerhin 34 Tore erzielen können, von denen ihr kein einziges „geschenkt“ wurde. Die Mannschaft, angeführt von Falk Kolodziej als Denker und Lenker hat mit ihrer Spielweise ganz sicher Werbung in eigener Sache für die mit dem Heimspiel gegen die HSG Konstanz am 06.09.2014, 19:30 Uhr, beginnende Drittligasaison betrieben. Wenn es ihr gelingt, so auch in den Spielen der 3. Liga aufzutreten, kann die eine oder andere Überraschung möglich sein, da nicht viele Ligakonkurrenten in der Lage sein werden, die kleinen Fehler so zu nutzen, wie es der Bundesligist getan hat. Weniger als im Pokalspiel darf es allerdings auch nicht sein. Jetzt geht es erst mal in ein viertägiges Trainingslager nach Meran, wo noch einige Spiele gegen Mannschaften der ersten italienischen Liga anstehen. Bis zum Saisonstart verbleiben noch ein paar Tage, nach denen vielleicht auch Maxi Dück wieder einsatzfähig sein wird und auch Korbinian Lex wieder dabei sein wird.

Für den TuS spielten:

Tor: Dubravko Grgic, Robert Vuskovic,

Falk Kolodziej (3), Marcus Hoffmann (4/3), Christian Haller (3), Markus Dangers (6), Andreas Knorr (7), Sebastian Meinzer (3), Josy Stumpf (5), Julian Prause, Korbinian Sparn, Maximilian Lentner (2), Tobias Prestele (1), Gianni Huber