– Gibt es gegen den zweiten Meisterschaftsanwärter ein besseres Ende oder muss auch diesmal die individuelle Klasse anerkannt werden

 Auch wenn Trainer Dusan Suchy noch ein wenig zurück haltend agiert, so sind sich um Umfeld doch alle darin einig, dass die Mannschaft in ihrer fünften Bayernligasaison stark genug ist, zum Saisonende ganz oben zu stehen. Das haben sie in den ersten fünf Spielen auch eindrucksvoll bewiesen und führen deshalb die Tabellen ohne Punktverlust an. Die Mannschaft hat sich gegenüber der letzten Saison nur marginal verändert und die beiden Abgänge mit Jan Kästner vom HSC Coburg und André Dies von der HG Königshofen mehr als kompensiert. Dadurch wurde der Rückraum noch gefährlicher, in dem aber Michal Tonar immer noch Dreh- und Angelpunkt ist. Dass Alter nicht vor Toren schützt demonstrierte der 43-jährige in den ersten fünf Spielen, in denen er schon 47 Tore erzielte und auf Platz zwei in der Torschützenliste steht. Rödelsee gehört auch in der letzten Saison zu den Titelanwärtern, zeigte aber da noch nicht die Konstanz, die sie offensichtlich jetzt besitzt.

Für unser Team wird es die zweite große Herausforderung, nach dem wir uns gegen den anderen Titelanwärter Lohr in der Schlussphase mit 23:25 geschlagen geben mussten. Auch diesmal wird unsere Abwehr wieder extrem gefordert sein. Bleibt abzuwarten, ob unser Team aus dem Spiel gegen Lohr gelernt hat und sich immer Angriff ein paar Fehler weniger leistet. Da auch wir so lange wie möglich in der Spitzengruppe mitspielen möchten, stehen wir ein wenig mehr unter Druck, als unsere Gäste. Nur mit einem Sieg können wir den Anschluss halten. Dass Rödelsee als Favorit in dieses Spiel geht, steht außer Zweifel. Die Tabellensituation spricht für Rödelsee, wo wir im Vergleich der erzielten und erhaltenen Tore uns durchaus mit Rödelsee messen können. Mit einem Tor mehr (32:26 ggü. 31:26) im Durchschnitt haben die Unterfranken aber vier Punkte mehr errungen als wir.

Natürlich hoffen wir, dass es nach dem Spiel anders aussehen wird. Trotz einiger Blessuren aus dem Spiel gegen Landshut kann Trainer Martin Wild auf sein derzeit stärkstes Team zurück greifen. Wir glauben, dass die Besucher des Spieles ganz sicher ein gutes und spannendes Spiel zu sehen bekommen und hoffen natürlich auf lautstarke Unterstützung der eigenen Fans, um der angekündigten großen Schar von TSV-Fans Paroli bieten zu können.

Für den TuS werden spielten:

Simon Wicha, Alfons Ludwig, Miyles Sasse, (Tor)

Philipp Schmittner, Marco Müller, Marcus Hoffmann, Maximilian Zott, Christian Haller, Stefan Gärtner, Korbinian Sparn, Kilian Schweinsteiger, Maximilian Dück, Nick Huber, Thomas Gärtner, Maximilian Lentner