Roding war die erwartete schwere Auswärtshürde

– Verdienter 25:30 (14:17) Erfolg wird erneut über die Abwehr sichergestellt –

Nach dem kurzfristigen Ausfall von Torhüter Martin Wagner lag erneut die gesamte Verantwortung auf Simon Wicha, der die Aufgabe aber insgesamt wieder gut meisterte. An dieser Stelle bedankt sich die Mannschaft bei Michael Reinhardt, der nach dem Spiel am Samstag in Schwabmünchen auch die Fahrt nach Roding auf sich genommen hat, um der Mannschaft im Notfall helfen zu können.

Trainer Wiggerl Hofmann machte der Mannschaft vor dem Spiel klar, dass das Spiel eng werden könnte und man sich auch durch einen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen solle. Ein Punkt in dem Konzept war, das Tempo hoch zu halten, was vielleicht zum Ende des Spieles ausschlaggebend sein könnte.

Dies wurde von der Mannschaft auch konsequent umgesetzt, wobei hier einige Fehler unterliefen und deshalb das Spiel bis zum 9:9 in der 20. Minute ausgeglichen verlief. Beim Spielstand von 11:11 musste der TB Roding die erste Zweiminutenstrafe in einem insgesamt körperbetonten, aber fairen Handballspiel hinnehmen. Dies nutzte unser Team, erzielte drei Tore in Folge zum 11:14 und schaffte damit ein kleines Polster für die zweite Halbzeit, da beim Spielstand von 14:17 die Seiten gewechselt wurden.

Jetzt galt es, weiterhin konzentriert das Spiel anzugehen, damit die Gastgeber nicht nochmals Oberwasser erhalten. Das gelang nicht ganz, da Roding zwar immer im Rückstand lag, aber in der 42. Minute auf 19:20 verkürzen konnte. Bei diesem Spielstand erhielt Steve Müller aufgrund eines rüden Fauls an Hendrik Pleines die rote Karte. Damit war er nicht nur aus dem Spiel, sondern schwächte seine Mannschaft auch erheblich. In der Folgezeit baute unser Team den Vorsprung auf 20:15 aus und in der 48. Minute sahen wir schon wie der sichere Sieger aus. Vier unkonzentrierte Minuten genügten, beim TB wieder die Lebensgeister zu wecken, da es plötzlich nur noch 24:26 stand. Auch wenn sich in dieser Phase einige Fehler im Angriff einschlichen, wurde dies in der Abwehr ausgebügelt, so dass dem Rodinger Angriff keine Tore mehr gegönnt wurden. Beim Spielstand von 24:30 gelang den Gastgebern mit der Schlusssirene der letzte Treffer des Spieles zum 25:30 Endstand.

Mit diesem Sieg hat die Mannschaft gegenüber der Konkurrenz wieder vorgelegt, die vergebens auf einen Ausrutscher unserer Mannschaft warteten. Wenn es der Mannschaft gelingt, weiterhin so konzentriert die anstehenden Aufgaben anzugehen, werden es die Gegner schwer haben, die Siegesserie unseres Teams zu unterbrechen. Schon jetzt gilt die Konzentration dem Spiel am kommenden Samstag, 20.03.2010, 19:30 Uhr, gegen den TSV 2000 Rothenburg. Das Hinspiel konnte gewonnen werden, was aber nicht heißt, dass es im Heimspiel ein Selbstläufer wird. Rothenburg kann unbeschwert aufspielen, da vermutlich niemand einen Sieg beim Tabellenführer erwartet. Gerade solche Spiele und Mannschaften sind aber gefährlich und haben für den eigentlichen Favoriten manch böses Erwachen gebracht.

Für den TuS spielten:

Simon Wicha,

Philipp Schmittner, Bastian Klug, Martin Wild (4/3), Hendrik Pleines (4), Thomas Stanglmair (1), Korbinian Sparn (1), Alexander Raff (5/1), Christian Schott (5), Sebastian Huhn (3), Hannes Degenhardt, Heiko Sasgen (3), Tobias Prestele (4),