Die Münchner Panther haben das erste Derby der Saison für sich entschieden. Und wie! Mit 42:22 (28:11) entführten sie die Punkte beim TSV Allach. Und das, obwohl der Start in die Partie holprig war und in der zweiten Halbzeit etwas der Zug verloren ging. Warum es trotzdem so deutlich wurde? „Wir haben die beste erste Halbzeit der Saison gespielt“, sagt Panthercoach Stefan Weidinger.

Das gilt vor allem für die Zeit ab der 7. Minute. Bis dahin taten sich die Panther noch schwer, mussten sich mit einem 4:4-Remis zufrieden geben. Doch was dann folgte, dafür hatte Weidinger nur zwei Worte: „Brutal gut.“ 28 Tore bis zur Halbzeit, in den sechseinhalb Minuten vor dem Pausenpfiff kein Gegentor mehr kassiert und einen 8:0-Lauf hingelegt. „Da haben wir enorm viel richtig gemacht – vorne wie hinten“, sagt Weidinger.

Ein Sonderlob erhielt Torhüter Leopold Huber, der mit seinen Paraden immer wieder Gegenstöße einleitete. Aber auch sonst stand die Panther-Abwehr, sodass das Rudel immer wieder in sein gefürchtetes Tempospiel ausschwärmen konnte. Nutznießer waren vor allem Valentin Clarius und Flügel Lucas Krzikalla, die fast im Alleingang eine 13:8-Fürhung herausschossen. „Wir sind immer wieder in die Breite gegangen und haben die Außen gut eingesetzt“, sagt Weidinger.

Mit der zweiten Halbzeit war der Coach dann nicht mehr ganz so zufrieden. „Nach fünf bis zehn Minuten haben wir auch viel gewechselt“, sagt Weidinger. Gleichwohl sah er Situationen, für die er das nicht als Erklärung gelten lassen will. „Da gab es schon Dinge, die man noch verbessern kann“, sagte er. Aber: „Das ist Jammern auf hohem Niveau.“

Panther: Huber, Drozdz; Krzikalla 11/3, Notz 1, Ruhwandl 1, Boy-Nieder, Elschner 3, Van de Maele 3, Steinbrecher 3, Clarius 7, P. Hofmann, J. Hofmann 4, Günther, Weigl 8, Hasekamp 1, Bitzel

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