Was für ein Spiel von Kilian Weigl: Der Rückraumspieler der Münchner Panther war beim 39:32 (18:15)-Sieg gegen den HC Erlangen III der Anker der Angriffsreihen. Unfassbare 16 Tore erzielte Weigl – gegen eine alles andere als schwache Erlanger Defensive. „Er hat uns im Angriff getragen“, lobte auch Chefcoach Stefan Weidinger.
Es war ein hartes Stück Arbeit, bei dem der Endstand den Spielverlauf nicht ganz widerspiegelt. „Das Ergebnis ist schmeichelhaft, das Spiel war schon deutlich enger“, sagte Weidinger nach der Partie. Gegen den körperlich starken Innenblock der Erlanger Verteidiger mussten die Panther für jedes Tor hart arbeiten.
Dazu kam, dass die Gäste sich zu keinem Zeitpunkt aufgaben, sich auch bei etwas deutlicheren Rückständen immer wieder herankämpften und den Panthern keine Verschnaufpause ließen. Dass die Weidinger-Truppe trotzdem fast die gesamte Partie über in Führung lagen und am Ende 39 Treffer erzielten, ist umso höher zu bewerten.
„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, dass sie immer weitergespielt hat“, sagt der Panthercoach. „Erlangen ist immer wieder rangekommen, aber wir haben zur richtigen Zeit wieder angezogen.“
Dabei mussten die Panther taktisch alle Register ziehen. Mehr Rückraumwürfe als üblich, um die Erlanger Verteidiger herauszulocken. Tore von Linksaußen und Rechtsaußen, um den Innenblock in die Breite zu ziehen. „Das hat für Entlastung gesorgt“, sagt Weidinger. Und in die so entstandenen Lücken stieß immer wieder Weigl und warf Tor um Tor. Weidinger fand dafür nur zwei Worte: „Sehr stark.“
Panther: Huber, Müller, Drozdz; Krzikalla 5/3, Notz, Ehrlinger 2, Boy-Nieder, Elschner 2, Van de Maele 3, Steinbrecher 3, Clarius 2, J. Hofmann, Günther, Weigl 16, Hasekamp 3, Bitzel 3