Die Münchner Panther marschieren in der Regionalliga weiter von Sieg zu Sieg. Allerdings war die Partie beim 31:28 (17:16) in Rothenburg der erwartet schwere Gang. Fazit von Chefcoach Stefan Weidinger nach dem Spiel: „Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben.“

Schon der Start war wild: Schnell lagen die Panther 0:3 hinten. Und auch wenn der Ausgleich zum 3:3 folgte, war Weidinger in dieser Phase nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt der Mannschaft. „Wir waren zu fehlerbehaftet, und uns haben die Klarheit und Effizienz der bisherigen Spiele gefehlt“, sagt er.

Der Pantherdompteur betonte, dass man im Vorfeld gewusste habe, dass es ein schwieriges Auswärtsspiel wird. „Das hat man an der knappen Niederlage von Rothenburg gegen Günzburg gesehen.“ Darum hätte er den Moment in der 39. Minute wohl gerne vermieden. Da nämlich ging Rothenburg mit 22:21 in Führung. „Die Halle tobte“, zeigte sich Weidinger von der Stimmung in Rothenburg beeindruckt.

Doch der Coach reagierte und nahm eine Auszeit. Die hilf den Panthern offensichtlich, cool in die heiße Endphase zu gehen. Denn es folgte ein 6:1-Lauf, der letztlich den Sieg bedeutete.

„Solche Spiele muss man erst mal gewinnen“, sagte Weidinger – und ist sich sicher: „Auch dieses Spiel hilft und bei dem Prozess, unseren besten Handball zu spielen, wenn es darauf ankommt.“ So wie in der Schlussviertelstunde in Rothenburg.

Panther: Huber, Drozdz, Krzikalla 11/4, Notz 1, Ruhwandl 2, P. Hofmann, Ehrlinger, Boy-Nieder 1, Elschner 4, Van de Maele, Steinbrecher 3, J. Hofmann, Günther, Weigl 6, Hasekamp 2, Bitzel 1

Share This