Nach dem perfekten Saisonauftakt mit zwei deutlichen Siegen wollen die Münchner Panther nun nachlegen. Am Samstag, 19.30 Uhr, ist die Zweitligareserve des HSC 2000 Coburg zu Gast im Pantherkäfig. Wird es die erste Bewährungsprobe für den Spitzenreiter? Coach Stefan Weidinger sieht zwischen Coburg und den bisherigen Gegnern Lohr und Rimpar deutliche Unterschiede.
„Bei Coburg stehen auch Spieler auf dem Feld, die einen Profivertrag bei der Ersten haben“, sagt der Pantherdompteur. Rimpar war zwar auch eine Zweitvertretung. „Ich sehe Coburg aber qualitativ noch einmal besser als Rimpar“, sagt Weidinger.
Vor allem aus dem Rückraum sind die Coburger brandgefährlich. Allen voran Marks Lilienfelds und der Lette Leonards Velkovskis wussten bislang zu überzeugen. Lilienfelds traf bei der knappen Auftaktniederlage gegen Günzburg elfmal ins Tor. Beim 33:33-Überraschungsremis gegen Mitfavorit Landshut war Valkovskis mit sieben Toren bester Schütze der Oberfranken.
„Wir werden uns natürlich auf den Coburger Rückraum vorbereiten und versuchen, Tendenzen herauszufinden, wie sie spielen könnten“, sagt Weidinger. Taktisch will er sich aber nicht nur nach dem Gegner richten. „Wir wollen natürlich einen eigenen Gameplan finden und unser eigenes Spiel aufziehen.“
Bislang sind die Panther sehr gut damit gefahren, aus einer starken Defensive ins Tempospiel zu kommen. Das dürfte auch gegen Coburg das Mittel der Wahl sein. Mit ihrem breiten Kader sollten die Panther das schnelle Spiel auch in der dritten Partie in Folge forcieren können – wenngleich Weidinger auf Lucas Pichler verzichten muss. „Er hat sich im Training verletzt“, sagt Weidinger. „Nichts Langfristiges aber gegen Coburg wird er nicht spielen können.“
Übrigens: Für einen Neu-Panther wird das Spiel etwas Besonderes: Maximilian Boy-Nieder trifft nämlich auf seinen früheren Verein. Er war von 2014 bis 2023 im Coburger Trikot unterwegs. Sicher noch mal eine Schippe Extramotivation für unseren Panther.