Nichts wurde aus einer Wiederholung des Hinspiel-Erfolgs. In Bittenfeld gingen die personell geschwächten Panther deutlich mit 22:33 (14:19) baden. Coach Max Högl konnte mit Müh und Not 15 Spieler aufbieten – darunter die angeschlagenen Anton Ehrlinger und Florian Bernhard sowie mit Niklas Wesinger ein Akteur aus der zweiten Mannschaft.
Wesinger gab Högl nach dem Ausfall von Benno Gnan eine Alternative auf der Position des Kreisläufers. Bernhard war mit seinen sechs Siebenmetertreffern bei sieben Versuchen immerhin bester Brucker Torjäger. Auf dem Feld war seine Einsatzzeit aber noch dosiert. „Er ist noch nicht bei 100 Prozent“, erklärte Högl.
In Bittenfeld lief es für die Panther in der ersten Halbzeit schleppend. „Wir haben uns erst finden müssen“, sagt Högl. Gleichwohl wäre ein besseres Halbzeitergebnis als der Fünf-Tore-Rückstand möglich gewesen. Aber dem standen laut Högl „ein, zwei Fehler“ im Weg.
Besser lief es zu Beginn der zweiten Halbzeit. Ein 3:0-Lauf und ein paar weitere Minuten, in denen die Panther das Spiel offen gestalten konnten, führte zum 19:21-Zwischenstand. „Da waren wir kämpferisch stark und haben uns wieder heran gekämpft“, sagt Högl. Doch dann passierte das, was den Panthern heuer schon oft das Genick gebrochen hat. Sie fielen in ein Loch, auf einen Schlag ging gar nichts mehr zusammen.
„Ich weiß nicht, was da in den Köpfen der Spieler vorgeht“, ist der Übungsleiter ratlos. Dieses Mal war es ein 0:7-Lauf, der den Bruckern jede Chance auf Zählbares raubte. „Wir haben Bittenfeld ins Spiel zurückkommen lassen und uns in der entscheidenden Phase für das gute Spiel zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder nicht belohnt“, sagt Högl.
Weil Erlangen-Bruck zeitgleich gewonnen hat, ist der Rückstand auf die Nichtabstiegsränge nun auf neun Zähler angewachsen. „Das ist natürlich im Hinterkopf“, sagt der Übungsleiter. Dennoch fordert Högl: „Wir müssen uns jetzt auf das nächste Heimspiel gegen Pforzheim konzentrieren.“ Im heimischen Pantherkäfig habe man nach der deutlichen 37:50-Pleite gegen die Rhein-Neckar Löwn schließlich noch was gutzumachen.
Panther: Allmedinger, Vistica, Kussmaul; Bernhard 6/6, Ruhwandl, Hlawatsch 5, Ehrlinger, Van de Maele, Gropper 1, Steinbrecher, Lühr, Günther 2, Wesinger, Auer 5, Elschner 3