Der Bock ist endlich umgestoßen: Die Panther haben nicht nur den lang ersehnten dritten Sieg in dieser Spielzeit geholt. Das 40:35 (20:18) in Oftersheim war auch der erste Sieg in der Fremde seit fast 16 Monaten.
Am 12. Oktober 2024 entführten die Panther letztmals zwei Punkte aus einer fremden Halle – beim 30:25 in Baden-Baden. Danach reichte es nur noch zu drei Unentschieden. Doch die Negativserie ist Geschichte. „Der Sieg tut brutal gut“, freute sich Panthercoach Max Högl nach dem Erfolg.
Der Übungsleiter attestierte seinem Pantherrudel eine überragende Mannschaftsleistung. „Jeder hat seinen Teil beigetragen.“ Schlüssel zum Erfolg war das konstante Spiel, das die Panther in dieser Saison bislang so oft vermissen ließen. „Dieses Mal haben wir unser Spiel 60 Minuten lang durchgezogen und die bisherigen Fehler nicht gemacht“, sagt Högl.
Der Lohn: Das Spiel blieb lange offen und war nicht – wie viele Partien zuvor – durch diverse Durchhänger bereits frühzeitig für den Gegner entschieden. Und in der Schlussphase bewiesen die Brucker dann den längeren Atem. Auch vom zwischenzeitlichen 29:29-Ausgleich der Gastgeber ließen sich die Brucker dieses Mal nicht verunsichern.
Im Abschluss ragten vor allem Philipp Hlawatsch (neun Tore) und Tom Elschner (acht Treffer) heraus. Ein Sonderlob wollte Högl trotzdem nicht verteilen. „Auch andere, die kein Tor erzielt haben, haben stark gespielt.“ Dennoch schreibt der Coach seinem Spielmacher Hlawatsch natürlich eine Schlüsselrolle in der Mannschaft zu. „Und dass Tom Elschner wieder da ist, ist für uns sehr wichtig.“
Nach dem Sieg herrschte natürlich eine ausgelassene Stimmung bei den Panthern. Der Kampfgeist, den Klassenerhalt doch noch zu schaffen, ist offenbar ungebrochen, wie Högl betont. „Der Knoten ist jetzt hoffentlich geplatzt, es ist eine Riesenlast von unseren Schultern gefallen.“
Panther: Allmendinger, Kussmaul; Gnan 3, Bernhard 6, Notz 3, Ruhwandl, Hlawatsch 9, Ehrlinger 4, Van de Maele 1, Steinbrecher, Lühr, Hasekamp 1, Auer 5, Elschner 8