Als maximal bitter bezeichnete Panthercoach Max Högl die 31:33 (16:14)-Niederlage gegen Neuhausen. Grund dafür war nicht nur, dass den Bruckern im Abstiegskampf erneut kein Befreiungsschlag gelungen ist. Lucas Pichler schied auch noch verletzt aus. „Der nächste Nackenschlag“, sagte Högl.
Nach Spielende humpelte Pichler vom Feld. „Er kann seinen Fuß nicht belasten“, sagte Högl. Es war der gleiche Fuß, an dem der Flügelspieler ohnehin schon angeschlagen war. „Ich will unsere Verletztenmisere eigentlich nicht mehr erwähnen“, sagte Högl. Gleichwohl droht nun vielleicht sogar der nächste längerfristige Ausfall nach Kilian Weigl, Cedric Riesner und Sebastian Meinzer.
Wie schlimm Pichlers Verletzung ist, müssen freilich erst noch die Untersuchungen zeigen. Doch schon jetzt sagt Högl: „Er ist ein wichtiger Teamplayer und solider Außen. Ein Ausfall tut uns natürlich sehr weh.“
Dazu kommt auch noch die Heimniederlage, bei der sich die Panther einmal mehr selbst geschlagen hatten. Denn in der ersten Halbzeit zeigten sie, was möglich wäre, wenn sie ihr Spiel mal über 60 Minuten durchziehen könnten. „Da haben wir viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Högl. Der Lohn: eine 16:14-Führung.
Doch das änderte sich nach dem Seitenwechsel. „Da haben wir es nicht mehr geschafft, so ekelhaft zu verteidigen“, konstatierte Högl. Vorne habe man zudem zu viele Chancen liegen und den Neuhausener Torhüter ins Spiel kommen lassen. „Und dann war da wieder unser Thema mit den technischen Fehlern“, stöhnte Högl. Allzu oft landeten Pässe entweder im Aus oder in den Händen der Neuhausener.
Das resultierte in zwei 0:3-Läufen, die letztlich entscheidend waren. „Wir wollten uns heute unbedingt belohnen“, kommentierte Högl die Partie. „Aber mit den Fehlern haben wir uns die Chance auf einen Sieg genommen.“
Panther: Allmendinger, Kussmaul; Gnan, Bernhard 7/4, Notz 4, Ruhwandl, Hlawatsch 10, Ehrlinger 1, Van de Maele, Pichler 1, Lühr 2, Günther 1, Auer 2, Elschner 3