So haben sich die Panther den Auftakt ins Kalenderjahr 2026 nicht vorgestellt. Im Heimspiel gegen die Bundesligareserve des HC Erlangen setzte es eine deutlich 29:40 (13:18)-Niederlage. Das Vorhaben, das Tempospiel zu unterbinden, schlug dabei ebenso fehl wie zahlreiche freie Würfe. Und so war für Coach Max Högl die Höhe der Niederlage nicht überraschend.
„Wir hatten und schon vorgestellt, dass wir länger mithalten und Erlangen länger ärgern können“, sagte Högl nach dem Spiel. Mit möglichst knappem Spielstand in die Schlussphase gehen und dann mithilfe der Fans den Sieg einfahren – so war zumindest der Plan. „Aber dafür waren es heute schlichtweg zu viele Fehler“, musste Högl kritisch zugeben.
So habe man den Erlanger Torhüter mit mehreren schwachen Abschlüssen ins Spiel kommen lassen. „Wir haben vier, fünf Gegenstöße und auch sonst einige klare Chancen liegen lassen.“ Das Ergebnis sei zwar deutlich ausgefallen. „Aber wenn man im Rückzug fünf, sechs zu einfache Tore bekommen und vorne fünf, sechs freie Würfe liegen lassen, dann ergibt das in der Addition schnell die Differenz.
Natürlich sei man nach dem Spiel absolut unzufrieden, sagt Högl. Viel Zeit zum Ärgern bleibt aber nicht. Denn zwei der nächsten drei Spiele stehen gegen die direkte Konkurrenz aus Köndringen und Oftersheim an. In der Vorbereitung will Högl dabei nicht viel ändern. Als erstes werde man das Erlangen-Spiel nachbereiten. „Wir werden uns anschauen, was gut und was schlecht war und dann unseren Gameplan für den Gegner vorbereiten.“
Panther: Allmedinger, Kussmaul; Gnan 1, Bernhard 8/5, Notz 2, Hlawatsch 6, Ehrlinger 1, Ven de Maele 3, Gropper, Steinbrecher, Pichler 2, Lühr 1, Günther 2, Hasekamp 3, Prestele, Auer