Spieltag Nummer vier für die Münchner Panther. Der nächste Gegner heißt zwar TSV 2000 Rothenburg. Die Wurzeln der Gastgeber reichen aber bis ins Jahr 1861 zurück. Durch den Zusammenschluss des ASV und des TV 1861 Rothenburg entstand im Dezember 2000 der TSV 2000 Rothenburg. Und genau dort treten die Panther am Samstag um 19.30 Uhr an.
Coach Stefan Weidinger erwartet in der Stadt ob der Tauber „unser erstes richtiges Auswärtsspiel, in dem mehr Zuschauer gegen uns sein werden“. Ihren ersten Auftritt in der Fremde hatten die Panther in Rimpar, die als Zweitvertretung der Wölfe Würzburg traditionell weniger Zuschauer hat als eine erste Mannschaft. Weidinger erwartet eine heißblütige Kulisse. „Das ist nicht einfach zu spielen. Für uns wird das eine neue Herausforderung“, sagt der Coach.
Nicht ganz so neu ist Rothenburg für Panther-Spieler Anton Ehrlinger. Der ist nämlich nicht nur dort geboren, sondern hat bis 2025 auch für den TSV 2000 gespielt. Er kennt den Hexenkessel also ganz genau. Und dürfte die Einschätzung seines Trainers wohl teilen: „Man kann jetzt schon sagen, dass Rothenburg sehr heimstark ist.“ Zu sehen auch gegen den Liga-Mitfavoriten Günzburg, der such nur hauchdünn mit 30:29 durchsetzen konnte.
Der körperlich robusten Spielweise der Gastgeber will Weidinger das bisherige Erfolgsrezept entgegensetzen. „Wir wollen das Spiel übers Tempo bestimmen, und das geht am besten aus einer starken Abwehr heraus.“ Allerdings zittert der Coach noch um den Einsatz einiger Spieler. „Zwei, drei sind krank“, sagt er. Das größte Fragezeichen steht hinter dem angeschlagenen Valentin Clarius. Da macht sich der breite Kader bezahlt. Denn Weidinger sagt: „Wir werden auf jeden Fall wieder einen vollen Kader haben.“