Nach ihrem grandiosen Heimdebüt gegen Lohr (38:20) wollen die Panther in dieser Saison erstmals auswärts fette Beute machen. Dabei kommt es zum Duell Drittliga-Absteiger gegen Oberliga-Aufsteiger. In Rimpar treffen Chefcoach Stefan Weidinger und sein Rudel am Sonntag ab 16 Uhr auf die Zweitvertretung der Wölfe Würzburg, lange Zweitligist und nun in der 3. Liga beheimatet.
Klar, dass die Stimmung bei den Panthern nach dem tollen Sieg gegen Lohr gut ist – auch weil es für die Mannschaft nach der langen Vorbereitung endlich ernst wurde. „Wir sind froh, dass wir im Spielbetrieb sind“, sagt Weidinger.
In Rimpar sieht der Panthercoach eine klassische zweite Mannschaft. „Das ist eine sehr junge Truppe, in der der eine oder andere aber auch schon Spiele in der 3. Liga bestritten hat.“ Vorwiegend in der Offensive sieht Weidinger die Stärken der Gastgeber – was sie auch bei ihrem Saisondebüt in Landshut gezeigt haben. Beim Liga-Mitfavoriten setzte es zwar eine 31:37-Niederlage. „Aber als Aufsteiger mit minus sechs in Landshut zu verlieren, ist keine Schande.“
Angesichts der erwarteten Offensivstärke will Weidinger den Fokus – wie schon gegen Lohr – zunächst auf eine solide Abwehrarbeit legen. „Außerdem muss sich ein Aufsteiger in der Regel erst einmal auf die höhere Aggressivität und Härte eine Liga höher einstellen“, glaubt der Rudelführer. Aus diesem Grund soll seine Mannschaft auch diese Tugenden zeigen.
Personell sieht es für die Panther gut aus. Nicht nur dass alle Spieler vom Lohr-Sieg weiter an Bord sind. Die Truppe darf sich sogar auf Verstärkung freuen. Tom Elschner, der wegen einer kleinen Blessur beim Saisonauftakt noch geschont wurde, wird in Rimpar seinen ersten Einsatz in dieser Spielzeit feiern können. Jetzt wünschen sich die Panther nur noch zahlreich mitreisende Fans, mit denen sie am Ende hoffentlich die nächsten zwei Punkte feiern können.