Dieser Auftakt macht doch Lust auf mehr: Die Münchner Panther haben zum Einstand in der Regionalliga einen deutlichen 38:20-Erfolg gefeiert. Und das vor vollem Pantherkäfig! Die zahlreichen Fans in der Halle dürften sich schon auf das nächste Heimspiel freuen. Sie bekamen vor allem in der ersten Halbzeit eine Demonstration der Abwehrstärke zu sehen. Nur sechs Gegentore zur Halbzeit – dass es so etwas schon einmal gegeben hat, daran konnten sich selbst die langjährigsten Pantherfans nicht erinnern.

Kein Wunder, dass Chefcoach Stefan Weidinger nach dem Schlusspfiff absolut zufrieden war. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben sehr fokussiert gespielt“, sagte der Übungsleiter. Eine seht gute Abwehr und ein kaum zu überwindender Torwart Daniel Drozdz hätten den Grundstein für den Erfolg gelegt. Am Ende war es eine Halbzeit, die sich Panther

Vorne agierten die Panther sehr ausgewogen und trafen aus fast allen Positionen zum 18:6-Pausenstand. Da konnte Weidinger es auch verkraften, dass sich gegen Ende des Durchgangs der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat, wie der Chefcoach beobachtet hat. In der Halbzeit war die Ansage: Trotz deutlichem Vorsprung weiter konzentriert bleiben! „Und das haben wir in der zweiten Halbzeit auch geschafft.

Weidinger brachte am Ende alle Spieler auf dem Spielberichtsbogen zum Einsatz, ohne dass ein deutlicher Leistungsverlust zu beobachten gewesen wäre. Neun Torschützen trugen sich am Ende in die Liste ein. Am treffsichersten aus dem Spiel heraus: Kilian Weigl mit sieben Treffern. Ex-Profi Lucas Krzikalla wurde seiner Führungsrolle gerecht und verwandelte fünf von sechs Würfen vom Flügel und alle seine drei Siebenmeterversuche.

Da wirkt es fast schon ein wenig wie Understatement, wenn der Trainer von einem „gerechten Erfolg“ spricht – zumal die Aufgabe zum Saisonstart für ihn nicht ganz einfach war, wie er zugibt. „Wir hatten relativ wenig Infos über den Gegner, und ich mag es lieber, wenn ich den Gegner analysieren kann. So war es ein bisschen eine Wundertüte, was auf uns zukommt.“ Eine Wundertüte, die den Panthern und den begeisterten Fans in der Halle letztlich aber zwei Zähler zum gelungenen Saisonauftakt beschwerte.

Panther: Huber, Drozdz; Krzikalla 8/3, Notz, Ruhwandl, Ehrlinger, Boy-Nieder, Van de Maele 4, Steinbrecher 5, Pichler, Clarius 4, J. Hofmann 2, Günther 4, Weigl 7, Hasekamp 3, Bitzel 1

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