Erleichtert seien die Spieler nach dem späten Punktgewinn gegen Pforzheim gewesen – das hat Neu-Chefcoach Dennis Daschevski während der Trainingswoche nach dem 29:29-Husarenstück mit drei Toren in der Schlussminute beobachtet. „Das gibt noch einmal Extra-Motivation, dass wir gesehen haben, dass noch was geht.“ Und diese Extra-Motivation soll nun helfen, auch in Pfullingen zu bestehen. Spielbeginn in Baden Württemberg ist am Samstag um 20 Uhr.
Mit Pfullingen haben die Brucker schon so manche Schlacht geschlagen. Und auch dieses Mal, ist sich Daschevski sicher, werde es wieder ein interessantes Duell. „Pfullingen ist stark, spielt eine variable Abwehr und hat einen starken Rückraum.“ In den Duellen mit den Baden-Württembergern sei immer Intensität. Nachdem die Brucker gegen Pforzheim aber ihre Qualitäten zeigen konnten, habe man keine Angst vor dem Gegner.
„Unser Fokus wird wieder auf der Abwehr liegen“, sagt Daschevski. Gegen Pforzheim habe man in diesem Bereich einen Riesenschritt gemacht – zu sehen daran, dass man den Gegner dazu zwang, mit einem siebten Feldspieler zu agieren. Ähnlich aggressiv will Daschevski sein Pantherrudel auch in Pfullingen auftreten lassen.
Die Trainingswoche lässt jedoch ein kadertechnisch erneut schwieriges Spiel erwarten. „Wir haben viele angeschlagene, unter anderem die gesamte Linkshänderfraktion“, sagt Daschevski. Dazu ist auch Anton Ehrlinger fraglich. Und Lazarettrückkehrer Kilian Weigl befinde sich nach seinem langen Ausfall immer noch in der Aufbauphase. Wer in Pfullingen letztlich auf der Platte stehen wird, entscheidet sich also kurzfristig.
Unabhängig davon und von der Tabellensituation, die den Kampf gegen Abstieg zu einer scheinbar unlösbaren Aufgabe macht, wollen die Panther den Schwung aus dem Pforzheim-Spiel mitnehmen. „Wir gehen das Spiel an, um das Maximum herauszuholen“, sagt Daschevski.