– Mangelnde Chancenverwertung führt zur 29:40 (13:18) Niederlage gegen den HC Erlangen II –
Ob ein Sieg gegen den Bundesliganachwuchs des HC Erlangen möglich gewesen wäre, darüber kann man nur spekulieren. Der Trainer des HC war froh über den deutlichen Sieg und wies bei der Pressekonferenz darauf bin, dass die Panther die bisherigen Spiele nur knapp verloren haben und die sehr gute Unterstützung durch die Fans ein Faktor in der Schlussphase hätte sein können. Deshalb war er sehr froh, dass sein Team die Vorgaben sehr gut umgesetzt hätte und sie die Halle angesichts des Spielstandes mehr oder weniger zum Schweigen brachten. Max Högl, als Trainer der Panther sah weniger die Niederlage als Problem, sondern die Höhe, die sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben hatte. Ein paar „leichte“ Fehler in der Abwehr und vor allem das Auslassen bester Torgelegenheiten. Beides summiert, führt zu der deutlichen Niederlage. Es war von Beginn an ein temporeiches Spiel, in dem die Abwehrreihen und die Torhüter dominierten. So stand es nach acht Minuten „nur“ 3:3 und nach 14 Minuten 6:6. Es war das letzte Unentschieden des Spieles, in dem der HC mehr und mehr die Oberhand gewann. Nicht, weil die Mittelfranken spielerisch mehr überzeugten, sondern die sich bietenden Gelegenheiten besser nutzten. So konnte bis zur 20. Minute ein 7:11 Vorsprung erspielt werden, da drei sogenannte „100prozentige“ Chancen nicht genutzt wurden und dazu einige fragwürdige Entscheidungen gegen die Panter getroffen wurden. Statt mit einem Zwei- oder Dreitorerückstand in die Halbzeitpause zu gehen, waren es mit dem 13:18 fünf, da mit dem Halbzeitpfiff auch noch ein direkter Freiwurf verwandelt werden konnte.
Leider setzte sich die mangelnde Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit fort, was die Gäste nutzten und innerhalb von zehn Minuten den Vorsprung auf 15:25 ausbauten. Das Spiel war entschieden und es darf der Mannschaft angerechnet werden, dass sie sich nicht hängen ließ. Ein „besseres“ Ergebnis wurde vergeben, so dass mit dem 29:40 eine deutliche Niederlage zum Rückrundenauftakt hingenommen werden musste.
Ab sofort heißt es eigentlich „Verlieren verboten“, wenn man noch eine kleine Chance auf den Klassenerhalt gewahrt werden soll. Ob das gegen die sehr heimstarke SG Köndringen/Teningen am kommenden Samstag gelingt, wird sich zeigen.
Für die Panther spielten:
Tor: Sebastian Allmendinger, Kai Kussmaul,
Benno Gnan (1), Florian Bernhard (8/5), Tom Notz (2), Philipp Hlawatsch (6), Anton Ehrlinger (1), Alessandro Van de Maele (3), Konrad Steibrecher, Enrico Gropper, Lucas Pichler (2), Fynn Lühr (1), Laurin Günther (2), Luca Hasekamp (3), Tobias Prestele, Vincent Auer,