So richtig war nach der 27:30 (12:14)-Niederlage der Panther gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen keinem der beiden Trainer nach einer tiefergehenden Spielanalyse. Grund dafür ist eine schwere Verletzung von Brucks Kilian Weigl. Der Rückraumspieler droht lange auszufallen. Erster Verdacht: Der Rückraumspieler hat sich schwer an der Achillessehne verletzt.
In der 16. Minute war Weigl ohne Gegnereinwirkung zu Boden gegangen. Es folgte eine lange Behandlungspause, dann humpelte Weigl – gestützt von seinen Mitspielern – auf einem Bein in die Kabine. Er sollte nicht wiederkommen.
Die Gedanken von Oftersheims Coach Christoph Lahme gingen dann auch erst einmal in Richtung Weigl: „Wir drücken die Daumen, dass es nicht so schlimm ist, wie der erste Eindruck vermuten lässt.“ Panthercoach Max Heigl war ebenfalls bedient: „Für uns ist das ein doppelt herber Rückschlag mit der Verletzung von Kilian und der Niederlage.“
Kilian Weigl sei ein Führungsspieler für die junge Mannschaft, die sich trotz des Schockmoments nicht aufgab. Handballerisch sei das Spiel angesichts der Verletzung aber zweitrangig, so Högl. Einziger Kommentar zum Spiel: „Die Niederlage war bitter.“
Tatsächlich entschied sich die Partie erst in der Schlussminute, als Oftersheim einen Ein-Tore-Vorsprung per Siebenmeter zum 29:27 ausbaute. Weil die Panther im Gegenzug scheiterten, gelang die Wende nicht mehr.
Panther: Allmendinger, Kussmaul; Gnan, Bernhard 8, Notz, Hlawatsch 2, Ehrlinger, Riesner 3, Van de Maele 4, Pichler 5/4, Günther, Weigl 2, Hasekamp 2, Auer, Elschner 1