Mit einem überzeugenden Sieg und einer letztlich deutlichen Niederlage gehen die Panther vorzeitig in die Sommerpause. Im vorgezogenen Spiel gegen die Reserve der Rhein-Neckar Löwen feierte die Mannschaft von Coach Martin Wild einen 40:31 (22:12)-Erfolg. Beim Saisonfinale in Neuhausen/Filder setzte es dann eine 27:34 (14:15)-Niederlage.

„Vielleicht war es der Englischen Woche geschuldet, aber in Neuhasen haben wir das nötige Energielevel für einen Sieg nicht mehr erreicht“, konstatierte Wild nach dem finalen Spiel. Lediglich in der ersten Halbzeit spielten die Panther auf Augenhöhe mit – auch weil Torhüter-Nachverpflichtung Kai Kussmaul zu überzeugen wusste.

Im zweiten Durchgang ließen die Panther dann zu viele Chancen liegen. Erst als Wild auf sieben Feldspieler umstellte, konnten sich die Panther noch einmal auf zwei Tore herankämpfen. Im Endspurt ging dann aber die Puste aus – auch wegen einer Handvoll Zeitstrafen gegen die Brucker, die Wild zumindest als diskutabel bezeichnete.

Besser lief es am Maifeiertag bei den Rhein-Neckar Löwen, wo Kussmaul ebenfalls ein Topspiel zeigte. Zwar waren die Gastgeber nur mit zehn Spielern angetreten. Dennoch nahmen die Panther den Gegner nicht auf die leichte Schulter und gaben noch einmal so richtig Gas – was auch den Coach beeindruckte: „Ein Feiertagsspiel bei schönem Wetter, es ging nicht mehr um die Welt“, fasste Wild die Voraussetzungen zusammen. Trotzdem hätte seine Mannschaft „ein richtig gutes Spiel gemacht“.

Selbst als Wild anfing durchzuwechseln, riss der Faden nicht – anders als noch in so manchem Spiel zuvor. „Dieses Mal haben sich auch die Spieler aus der zweiten Reihe freigeschwommen“, so der Übungsleiter – der trotz der folgenden Niederlage gegen Neuhausen froh war, dass die Partie bei den Löwen vorgezogen wurde.

Denn das bedeutet: Mehr Pause vor den nächsten Spielen. Und die können die Panther nach der langen Saison mit zahlreichen Verletzungen gut brauchen. Mitte Juni geht es nämlich bereits wieder mit der Vorbereitung für die neue Spielzeit los.

Panther: (gegen Rhein-Neckar Löwen II) Müller, Kussmaul; Bernhard 3, Silvenstri, Halwatsch 2, Riesner 3, Kellner 8, Meinzer, Kerst 5/1, Völker 6, Link 4, Riemnschneider 3, Damm 5, Prestele 1; (gegen Neuhausen) Luderschmid, Müller, Kussmaul; Bernhard, Silvestri 2, Hlawatsch 2, Riesner 4, Kellner 3, Meinzer, Kerst 4/1, Völker 6, Link 3, Riemschneider 3, Damm, Prestele

Andreas Daschner