Der DHB-Pokal ist für die Panther nach nur einem Spiel schon wieder vorbei. Wie erwartet erwies sich Zweitligist Coburg als zu starker Gegner und warf die Brucker nach dem Freilos in Pokalrunde eins nun in der zweiten Runde raus. „Zugegebenermaßen sind wir heute chancenlos gewesen“, musste Panthercoach Martin Wild nach der 29:40 (10:17)-Niederlage zugeben.

„Ich bin nicht wirklich zufrieden, aber auch nicht wirklich böse auf die Jungs“, fasste Wild sein Gefühlsleben nach dem Spiel zusammen. Irgendwie sei die gezeigte Leistung erwartbar gewesen, meinte er mit Blick auf den Spannungsaufbau nach dem tollen Derbysieg gegen HT München am Samstag. „Auf so ein Pokalspiel kann man sich freuen, wenn man Zeit dafür hat.“ Die sei aber nach dem Spiel gegen Haching und vor der Fahrt zur schweren Partie in Balingen irgendwie nicht da gewesen.

„Wir wollten uns in das Spiel reinarbeiten, haben es aber nicht wirklich geschafft“, so Wild weiter. Die Brucker lagen früh deutlich hinten und konnten trotz ihres Einsatzes das Spiel auch nie mehr richtig spannend gestalten. „Wir hätten trotzdem ein besseres Ergebnis erzielen können, wenn wir unsere Chancen besser genutzt und cleverer gespielt hätten“, sagte der Übungsleiter. Aber es hatte nicht sollen sein.

Dabei sein nicht alles schlecht gewesen. Philipp Hlawatsch hob Wild als besten Pantherspieler hervor. „Und Sebastian Allmendinger hat auch wieder ein gutes Spiel gemacht.“ Am Ende gab sich Wild versöhnlich: „Ein Sieg heute wäre utopisch gewesen.“ Dazu sei Coburg zu gut gewesen. „Man sagt immer: zehn Tore Unterschied pro Liga.“ Das hätten die Panther mit dem 29:40 ungefähr erreicht. „Insofern ist alles in Ordnung, auch wenn es leider nicht der erhoffte Pokalfight geworden ist.“

Panther: Allmendinger, Bilic; Link 7/3, Kellner 1, Meinzer 1, Prestele, Stumpf, Damm 2, Kerst 3/2, Riesner 4, Hlawatsch 6, Riemschneider 2, Schell, Silvestri 2, Bernhard 1, Pichler.

Andreas Daschner