– Panther unterliegen dem Zweitligisten HSC Coburg mit 29:40 (10:17)

Dass eine Pokalsensation wie vor einem Jahr gegen die Wölfe Würzburg gegen einen sehr ambitionierten HSC Coburg eher unwahrscheinlich wird, war allen Beteiligten bewusst. Den hohen Favoriten aber ein wenig zu fordern war schon ein Ziel der Mannschaft um Kapitän Jonas Link. Es wäre durchaus möglich gewesen, wenn die sich bietenden Chancen ein wenig besser genutzt worden wären. Da hatte aber zum einen der sehr erfahrende Torhüter Fabian Apfel etwas dagegen oder Pfosten und Latte standen im Weg. Dazu kam eine sehr gut agierende Abwehr, die es unseren Spielern mehr als schwer machte zum Torerfolg zu kommen. Auch wenn die sich bietenden Chancen nicht konsequent genutzt wurden, so darf doch positiv festgestellt werden, dass sich die Mannschaft viele Chancen erspielt hat.

Ohne die Leistung des wieder sehr gut haltenden Sebastian Allmendingen im Panther-Tor zu schmälern, hatte er öfters das Nachsehen als sein Gegenüber, da der HSC-Angriff routiniert den besseren Abschluss fand. So konnten die Gäste schon bis zur 7. Minute eine 2:6 Führung erzielen. Unser Team zeigte aber Moral „biss“ sich in das Spiel und kämpfte sich bis zur 15. Minute auf 7:10 heran. Eine Überzahlsituation nutzten die Gäste zur 7:12 Führung, die bis zur Halbzeit auf 10:17 ausgebaut werden konnte. Angesichts der sich auf beiden Seiten bietenden Chancen, wäre ein knapperes Halbzeitergebnis möglich gewesen.

Da die Gäste nicht nachließen vergrößerte sich der Rückstand trotz größter Anstrengungen der Panther stetig und betrug beim Spielstand von 18:28 in der 43. Minute erstmals zehn Tore. Obwohl sich dieser noch vergrößerte ließen die Panther die Köpfe nicht hängen, zeigten zur Freude ihrer Fans Moral und Einsatzbereitschaft und konnten den Rückstand bis zur 56. Minute mit dem 27:37 sogar wieder auf zehn Tore verringern. Dass es zum Schluss mit dem 29:40 dann doch noch elf Tore wurden fiel nicht mehr weiter ins Gewicht.

Wie angeführt durfte nicht erwartet werden, dass die Panther erneut eine Pokalsensation schaffen. Es waren gegen eine zu den Spitzenteams der zweiten Liga gehörenden Mannschaft viele positive Elemente dabei. Trainer Martin Wild wird aber den einen und anderen Punkt entdeckt haben, der ihm nicht so gefallen hat. Wir sind uns sicher, dass er dies mit seinem Team ansprechen wird, so dass am Sonntag hoffentlich der dritte Sieg beim HBW Balingen-Weilstetten II gefeiert werden kann. Dann freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Stephan Seitz und Florian Scheerer, die mit der zweiten Mannschaft des HC Erlangen am Samstag, den 23.09.2023, in der Wittelsbacher Halle zu Gast sind.

Tor:  Sebastian Allmendinger, Ivan Bilic

Florian Bernhard (1), Marco Silvestri (2), Philipp Hlawatsch (6), Cedric Riesner (4), Benedikt Kellner (1), Sebastian Meinzer (1), Felix Kerst (3/2), Jonas Link (7/3), Johannes Stumpf, Valentin Schell, Lucas Pichler, Manuel Riemschneider (2), Benedikt Damm (2), Tobias Prestele