Krönen die Panther bereits am kommenden Samstag ihre großartige Saison mit dem Titel? Mit einem Sieg gegen den TSB Horkheim und einem gleichzeitigem Punktverlust des VfL Pfullingen wär der TuS bereits am 24. Spieltag Meister. Anwurf im Pantherkäfig ist um 19.30 Uhr. 

Eine schier unglaubliche Saison der Superlative nähert sich dem Höhepunkt. 14 mal in Folge haben die Panther zuletzt gewonnen. 10 Heimsiege am Stück seit Ende August 2019. 44:4 Punkte bedeuten 10 Punkte Vorsprung auf Verfolger Pfullingen. Die Panther sind nicht nur auf Titel-, sondern auch auf Rekordjagd. Die letzte Niederlage gab es im Oktober. Gegner: der TSB Horkheim. Wer hätte das Drehbuch besser schreiben können?         

Der Titel in der 3.Liga wäre der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Einmal wurde der TuS unter Trainer Legende Peter Feddern bereits Meister in der dritthöchsten Spielklasse. 1992. Damals hieß sie noch Regionalliga und war in sechs Staffeln aufgeteilt. Der Aufstieg in die 2. Bundesliga war der Lohn. Die 2. Liga hatte damals allerdings bei Weitem noch nicht den professionellen Anspruch wie heute. 42 Mannschaften tummelten sich in den drei Staffel (Nord, Mitte, Süd).

Bevor es allerdings zu Gedankenspielen zu Meisterschaft oder Aufstiegsspielen kommt, müssen die Panther noch einen dicken Brocken aus dem Weg räumen. Eben jene Mannschaft, gegen die es die letzte Niederlage gab. TuS-Coach Martin Wild warnt: „Die Niederlage im Hinspiel war kein Zufall. Wir dürfen nicht den Fehler machen und es einfach als ein schlechtes Spiel von uns abtun. Sie waren uns deutlich überlegen und extrem gut auf uns eingestellt. Horkheim hat einen absoluten Top-Kader und mit ihren schnellen Rückraumspielern genau das Spielermaterial um uns weh zu tun. Dazu mit Hess und Freudl jede Menge Erfahrung plus einen starken Kreisläufer. Ihre Abwehr ist auch variabler geworden. Neben ihrer 6:0 sitzt nun auch die 5:1 Abwehr. Ich rechne sogar mit einer Mann-bezogenen Variante. Man erkennt die Handschrift von Michael Schweikardt deutlich.“

Die Panther werden weiterhin auf einige Stammkräfte verzichten müssen. Sebastian Meinzer, Alex Leindl und Bene Hack fallen immer noch aus. Max Horner ist zurück im Kader.

Es gibt übrigens noch ausreichend Karten an der Abendkasse. Ein frühes Kommen lohnt sich allerdings nicht nur um einen Sitzplatz zu ergattern, auch das Vorspiel hat es nämlich in sich. Unsere zweite Mannschaft ist nach zuletzt zwei Siegen wieder voll zurück im Rennen um den Klassenerhalt in der Bayernliga. Um 17.00 Uhr trifft sie am Samstag auf den TSV Lohr.