Der jüngste Streifzug führte die Fürstenfeldbrucker Panther am Sonntag ins thüringische Bad Blankenburg. Knapp 15 Stunden nahm die Beutetour in Anspruch. Der Ertrag war der verdiente Lohn: Weitere zwei Punkte gefressen, viele Streicheleinheiten in Form von Lob kassiert und dazu der nächste Leckerbissen vor Augen!

Was war der Grund für die erfolgreiche Jagd? Die Reise in den Osten der Republik wurde mit einem dezimierten Kader angetreten. Neben den verletzten Spielern Andreas Knorr, Vitus Batzer, Frederik Hartz und Tizian Maier fehlte auch Yannick Engelmann, der beim Spiel der Jung-Panther zum Einsatz kam.

Das Team steckte diese Verluste mal wieder klaglos weg. Stattdessen besannen sich die Spieler auf Ihre Stärke. Durch eine aggressive, offensive Abwehr den Gegner zu Fehlern zwingen und dadurch mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg kommen. Dies funktionierte zu Beginn recht gut und wir gingen schnell mit 2:0 in Führung. Die Gastgeber kamen allerdings besser ins Spiel und konnten in der 5.Minute (2:2) ausgleichen und bis zur 15.Minute auf 9:6 davonziehen. Panther-Coach Martin Wild stellte in dieser Phase auf eine 6:0 Abwehr um und konnte dadurch dem Team wieder mehr Sicherheit vermitteln. Die Folge war ein 4:0-Lauf zur 9:10 Führung. Bis zum Halbzeitstand von 13:13 konnte sich kein Team entscheidend absetzen.

Die 2.Halbzeit begann noch besser als der erste Durchgang. Innerhalb von neun Minuten konnten wir uns auf 15:19 absetzen. Gerade Christian Haller setzte dieser Phase seinen Stempel auf und erzielte drei seiner sieben Tore. Vor allem Juraj Niznan stemmte sich gegen die drohende Heimniederlage. Der Slowake war mit sechs Toren bester Schütze seines Teams. Beim Stand von 23:25 (54. Minute) drohte das Spiel zu kippen. Torwartwechsel auf Seiten der Panther. Für den starken Lucas Kröger (32% gehaltener Bälle) kam Michael Luderschmid. Mit 3 Paraden innerhalb von vier Minuten sicherte der Oldie im Team den verdienten Auswärtssieg.

Neben dem überragenden Christian Haller (7 Tore, 5 Vorlagen) konnten sich zwei weitere Protagonisten in Szene setzen. Sebastian Meinzer mit 10 Toren (davon 3 Siebenmeter) und zum anderen der argentinische Neuzugang Sebastian Scovenna. Für seine 11 Tore brauchte er lediglich 12 Versuche. Ausschlaggebend für den Erfolg war allerdings die disziplinierte Mannschaftsleistung über 60 Minuten. Mit diesem Sieg hat sich die Mannschaft das anstehende Highlight gegen HC Elbflorenz wahrlich verdient. Die Gäste aus Dresden verfügen über einen Etat jenseits der Millionenmarke und haben das erklärte Ziel des Aufstiegs gesetzt. Wir freuen uns auf den Leckerbissen mit einigen ehemaligen Erstliga-Spielern.

Seid dabei und unterstützt das Team beim Kampf um Tabellenplatz 2!

TuS Fürstenfeldbruck: Lucas Kröger, Fabian Almendinger, Michael Luderschmidt, Alexander Leindl, Sebastian Scovenna (11), Marcus Hoffmann, Philip Ball, Christian Haller (5), Korbinian Lex (2), Sebastian Meinzer (10; 3/3), Julian Prauße (1), Maximilian Lentner (3), Tobias Prestele

HSV Bad Blankenburg: Tobias Jahn, Felix Herholc, Frank Grohmann, Juraj Niznan (6), Paul Weyhrauch (4; 2/1), Robert Römerann (5), Dusan Maric (1), Wiktor Malinowski, Felix Kempe (2), Philipp Große, Radoslav Miler, Moritz Rahn (2), Juraj Geci, Marcel Werner (6)