Nach fünf Siegen in Folge hat es nun auch die Panther erwischt. Trotz einer fulminanten Aufholjagd in Halbzeit Zwei gehen die TuS-Youngster diemal leer aus und verlieren mit 32:27. Zu groß war die Hyphothek des 18:9 Halbzeitrückstandes und zu stark war der Zweitliga-Absteiger an diesem Tag.

Nach fünf Siegen in Folge hat es nun auch die Panther erwischt. Trotz einer fulminanten Aufholjagd in Halbzeit Zwei gehen die TuS-Youngster diemal leer aus und verlieren mit 32:27. Zu groß war die Hyphothek des 18:9 Halbzeitrückstandes und zu stark war der Zweitliga-Absteiger an diesem Tag. „Wir werden uns am Montag die zweite Halbzeit noch einmal gemeinsam anschauen und viel Positives rausziehen können“, sagt TuS-Trainer Martin Wild. Nach einer verkorksten ersten Hälfte, entdeckte die Mannschaft um Kapitän Tobi Prestele ihr Kämpferherz wieder und zeigte eine tolle Moral. Tor um Tor kamen die TuS Youngster an den routinierten Gastgeber heran. Beim Stand von 29:27 in der 56. Minute schien die Partie tatsächlich noch einmal kippen zu können, doch zwei weitere vergebene Gegenstöße ließen diesen Hoffnungsschimmer verpuffen. In Halbzeit eins „haben wir keinen Fuß auf den Boden bekommen. Wir waren in der Abwehr immer einen Schritt zu langsam, hatten kein Tempo im Spiel und waren im Angriff zu statisch. Ich kann es den Jungs aber nicht verübeln nach den hervorragenden letzten Wochen auch mal so eine Halbzeit zu spielen. Viel wichtiger ist sowieso die Erkenntnis, wie die Mannschaft mit so einer Phase umgeht“, so Martin Wild. Baunatal war zudem hervorragend auf die Offensive Deckung der Panther eingestellt. Zudem hatten sie das Glück wieder auf die zuletzt verletzten Leistungsträger Phil Räbiger (10 Tore) und Finn Hujer (4) zurückgreifen zu können. Ihren Meister fanden die Panther zudem sage und schreibe 25 mal im Baunataler Torhüter Constantin Paar. Trotzdem ließen sie sich nicht unterkriegen, verkürzten direkt nach der Pause durch zwei Treffer von Sebi Meinzer und Korbi Lex auf 18:11. Nach einem Kontertor von Sebastian Scovenna und zwei sicher verwandelten Siebenmetern von Frederik Hartz verkürzte sich der Abstand gar von 24:17 bis auf 24:20 (48.). Als Korbi Lex den 29:27 Anschlusstreffer vier Minuten vor Schluss erzielte und acht Tore aufgeholt waren, war die Spannung förmlich zu greifen. Baunatal schwankte, fiel aber nicht und gewann am Ende verdient mit 32:27.

10:2 Punkte und weiterhin Tabellenplatz 3 stehen allerdings nach wie vor zu Buche. Eine herausragende Bilanz. Und kommmendes Wochenende ist endlich wieder Heimspiel. „Alle in die Halle“ heißt es am Samstag, den 10.10 um 19.30 Uhr! Zu Gast ist der Universitätssportverein Halle e.V. Die Panther laden diesmal zum JUGENDSPIELTAG! Freier Eintritt ist für alle unter 18 Jahren!