Nach 9:1 Punkten zuletzt zu Hause hat es nun die Panther erwischt. Am Samstag wehrte man sich lange gegen die Pforzheimer Übermacht, nach 6:2 Führung nach 15 Minuten und 11:10 zur Pause, hielt man bis zur 40. Minute (16:17) das Spiel offen, ehe Pforzheim am Ende das Spiel mit 22:29 für sich entschied.

Hochmotiviert starteten die TuS-Youngster vor wieder knapp 600 Zuschauern ins Spiel. die Abwehr arbeitete hervorragend und die oft nach Zeitspiel erzwungenen Würfe der Gäste waren sichere Beute des gewohnt starken Rückhalts im Tor der Panther. Dubravko Grgig musste bis zur 15. Minute gar nur zweimal hinter sich greifen. 6:2 leuchtete es zu diesem Zeitpunkt von der Anzeigetafel.Die Halle kochte. Die Führung allerdings hätte deutlicher sein können – ja müssen –  hätte man an diesem Tag eine Chance haben wollen gegen die Routiniers der TGS Pforzheim. Andi Knorr und Korbinian Sparn gelangen über die Flügel immer wieder schöne Tore, beide Aussenspieler machten ein tolles Spiel, die Hälfte aller Feldtore ging auf ihr Konto. Statt die Führung auszubauen, schlichen sich nach und nach immer mehr technischen Fehler in das Spiel ein, Pforzheim kam ran auf 5:6, dennnoch gelang nochmal eine 4 Tore Führung (10:11, 26.Minute). Zur Pause schmolz der Vorsprung bis auf 10:11.

In der zweiten Halbzeit stabilsierte Pforzheim seine massive, und nun noch defensivere Abwehr um Weltmeister Andrej Klimovets immermehr. Unsere jungen Spieler taten sich schwer aus dem Positionsangriff heraus Tore zu erzielen, die Verunsicherung wuchs. Trotzdem gelang Christian Haller in der 40. Minute in der Abwehr ein toller Steal, den Gegenstoß machte allerdings der immer stärker werdende Torhüter der Gäste Jonathan Binder zu Nichte. Der Ausgleich zum 17:17 blieb verwehrt. In der Defensive versuchten die TuS-Youngster alles, die individuelle Klasse der TGS um die Rückraumasse Florian Taafel und Nils Brandt und den ständigen Unruheherd am Kreis Wysokinski war aber auf Dauer nicht mehr zu stoppen. Zudem entschärfte Pforzheim geschickt die größte Waffe der Panther, das Gegenstoßspiel. Nun machte sich auch endgültig das Fehlen von fünf Stammspielern bemerkbar, die Kräfte ließen nach an diesem Tag. Über einen 18:22 (50.) Zwischenstand gewann Pforzheim am Ende souverän mit 22:29.

Die erste deutliche Heimniederlage in dieser Saison ist aber kein Beinbruch, nach wie vor sind die Panther in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsrängen. 2 Punkte fehlen nur. Bei einem Spiel weniger. Bereits am kommenden Samstag können die Abstiegränge wieder verlassen werden. Zusammen mit hoffentlich vielen Zuschauern aus der gesamten Handballregion München will man die nächsten beiden Heimpunkte einfahren. Auf 1000 Zuschauer hoffen die Verantwortlichen, wenn einer der großen Höhepunkte der Saison ansteht. Sämtliche Vereine aus der Region sind geladen. Dem Verein, der mit den meisten Zuschauern anreist winkt ein toller Preis: ein Freundschaftsspiel gegen die Panther und ein kompletter Trikotsatz gesponsort von ESB ENERGIE SÜDBAYERN. Das Spiel gegen die 3.Liga-Reserve der Rhein Neckar Löwen beginnt bereits um 17:30 Uhr! Im Anschluss steigt eine große Faschingsparty im Foyer der Halle.