Der SV Kornwestheim hofft in Fürstenfeldbruck auf den ersten Saisonsieg. Zwei Heimniederlagen mit nur einem Tor Unterschied und ein Unentschieden in Hochdorf – jetzt wollen die Drittliga-Handballer des SV Kornwestheim endlich den ersten Saisonsieg feiern. Eine einfache Aufgabe liegt allerdings nicht vor der Truppe von Trainer Hans Christensen, die am Samstag um 19.30 Uhr beim Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck antreten muss.

Der Gegner aus dem Großraum München hat in seinen ersten beiden Drittliga-Punktspielen bereits mächtig Eindruck gemacht. Einem 33:26-Heimsieg gegen die zum erweiterten Favoritenkreis zählende HSG Konstanz ließ die Sieben von Trainer Martin Wild ein starkes Spiel beim Titelaspiranten TSB Horkheim folgen. Mit 23:17 führten die ‚Panther‘ nach 42 Minuten bereits in Heilbronn. Nach 48 Minuten war der Vorsprung beim 25:21 noch immer komfortabel. Aus dem 28:27 (55.) wurde dann zwar noch eine 28:30-Niederlage. Hans Christensen ist dennoch voll des Lobes: ‚Fürstenfeldbruck hat eine kampfstarke und schnelle Truppe mit einer aggressiven Abwehr. Die haben im Pokal sogar den Erstligisten Friesenheim an den Rand des Wahnsinns getrieben. Das wird ein ganz großes Stück Arbeit für uns.‘ Und beim SVK fällt nach Tobias Tauterat, Dominic Schaffert und Christopher Tinti mit Denis Gabriel nun noch ein weiterer wichtiger Akteur aus. Der torgefährliche Rückraumspieler hat sich beim Spiel gegen Pforzheim im Kampf um den Ball mit einem Gegner einen Augenhöhlenbruch zugezogen und fällt daher gleich für mehrere Wochen aus.