Die Fürstenfeldbrucker Handballer haben eine äußerst intensive englische Woche zum Saisonendspurt vor sich. Am kommenden Samstag treten sie in der Liga um 17.30 Uhr bei der HaSpo Bayreuth an. Am Donnerstag, den 1. Mai haben sie dann beim Pokal-Final Four in Roßtal sogar die Chance das bayerische Double zu holen, ehe es nur zwei Tage später am Samstag, den 3.5 zur offiziellen Meisterehrung und zum brisanten letzten Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Lohr kommt.

Volle Konzetration gilt zuerst allerdings ausschließlich der schweren Aufgabe bei der HaSpo Bayreuth. Die Oberfranken spielen 2014 eine starke Halbserie und liegen in der inoffiziellen Rückrundentabelle nach zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage mit 14:8 Punkten sogar auf dem dritten Rang. Insgesamt mit Platz 6 und 23:25 Punkte müssen sie sich dennoch noch (ein wenig) mit dem Thema Abstieg beschäftigen, kann es doch nach wie vor zwei Spieltage vor Schluss immer noch rein rechnerich acht Mannschaften treffen. Auch wenn es mit dem Teufel zu gehen müsste, dass es die Mannschaft von Trainer Mathias Bracher noch erwischt, stellen sich Brucker Youngster auf einen heißen Tanz ein. Das Hinspiel konnte der TuS nur mühevoll mit 29:26 für sich entscheiden. Der Ex-Erlanger Coach bestätigt diese Einschätzung und gibt sich kampfbetont: „„Wir sind neben Erlangen die einzige Mannschaft, die in Fürstenfeldbruck weniger als 30 Tore kassiert hat. Klar muss bei uns für einen Sieg einfach alles zusammenpassen, aber man darf auch nicht vergessen, dass wir derzeit einen ganz starken Lauf haben. Auch uns muss man inzwischen erst einmal bezwingen.“ Bis auf Marius Hümpfer wird HaSpo Bayreuth mit der stärksten Formation auflaufen können. Auch Michael Neumaier ist mit an Bord. Seine Rückkehr zur Winterpause hat das Spiel der Franken sichtlich belebt.

Die Brucker Panther müssen sich hinter diesen Statistiken und ihrem Lauf von 44:4 Punkten und einem Torverhäntnis von +222 Toren freilich nicht verstecken. Die Aufgabe wird aber auch deswegen für den Meister nicht leichter, da berufsbedingt mit Marco Müller ihr Abwehrchef fehlen wird. Ebenso kann Kapitän und Top-Torschütze Maxi Dück nach seiner im Freundschaftsspiel gegen den TSV Allach zugezogenen Verletzung die Reise nicht mit antreten. Trotzdem sind die Jungs von Trainer Martin Wild fest entschlossen, die Saison auch nach dem Titelgewinn weiterhin mit voller Konzentration zu Ende zu führen. Diesen Willen haben sie mit dem 44:22 im letzten Heimspiel gegen Sulzbach und dem 35:24 Pokalsieg gegen den TSV Fiedberg bereits bewiesen. Fortsetzung erwünscht!