Florian Henne ist seit 25 Jahren Mitglied des TuS Fürstenfeldbruck. Wir haben das zum Anlass genommen, ihm ein paar Handball-Fragen zu stellen:

Frage: Wie alt waren Sie, als Sie mit dem Handball-Spielen angefangen haben?

Antwort: Ich war schon relativ alt, erst mit 14 Jahren habe ich begonnen

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F: War der TuS FFB der erste Verein?

A: Ja, ich habe beim TuS mit dem Handball begonnen

F: Wie ehrgeizig waren Sie als Jugendspieler?

A: Relativ ehrgeizig, aber nicht so ehrgeizig wie mein Sohn heute

F: Haben Sie mal ein Training ausfallen lassen, nur um sich mit Freunden zu treffen?

A: Freundschaften müssen gepflegt werden, man muss aber auch Prioritäten setzen. Im Jugendalter kann man das ausnahmsweise schon mal machen, es sollte sich aber natürlich nicht häufen.

F: In welchen Vereinen (außer dem TuS) haben Sie gespielt?

A: Während meines Studiums habe ich bei den Reinickendorfer Füchsen (heute Füchse Berlin) gespielt

F: In welcher Liga spielten Sie da?

A: Die Füchse spielten damals in der Regionalliga

F: Welche Position spielen Sie?

A: Angefangen habe ich in der Jugend im rechten Rückraum, später habe ich dann immer Rechtsaußen gespielt

F: Was ist der größte Unterschied zwischen dem TuS FFB und den Füchsen?

A: Damals gab es keinen großen Unterschied. Wir hatten viel Spaß und es war alles noch nicht so professionell.

F: Was war Ihr größtes Handball-Erlebnis?

A: Emotional war es mit der A-Jugend des TuS das Halbfinale um die Süddeutsche Meisterschaft Anfang der 90er Jahre in einer vollen Wittelsbacher Halle. Sportlich die Regionalliga-Meisterschaft mit den Füchsen Mitte der 90er Jahre

F: Handball ist ja auch für seine Verletzungen bekannt. Welche Verletzungen haben Sie erlitten und wie lange durften Sie danach nicht spielen?

A: Ich hatte nie schwere Verletzungen wie z.B. Brüche. Allerdings kämpfe ich seit meiner Jugendzeit mit einer chronischen Schulterentzündung

F: Sie Spielen jetzt bei den Herren 3. Macht es immer noch so viel Spaß wie früher?

A: Ja, auf jeden Fall. Es macht sehr viel Spaß – vor allem ohne Training 🙂

F: Wenn die deutsche Nationalmannschaft sich für die EM qualifiziert: Welchen Platz trauen Sie ihr zu?

A: Ich schätze sie schafft es bis ins Viertelfinale. Die Mannschaft ist im Moment noch nicht konstant genug um es bei einem großen Turnier weiter zu schaffen.

Das Interview wurde geführt von Mira Mittelhammer.