– Überzeugende Leistung und verdienter 45:36 (24:16) Erfolg –

So furios wie gegen den TSB Heilbronn-Horkheim starteten die Panther auch gegen den SV Salamander Kornwestheim in das Spiel. Über eine bewegliche Abwehr mit einem dahinter wieder bestens postierten Sebastian Allmendinger wurden die Bälle schnell und sicher nach vorne „getragen“. Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Jonas Link und Felix Kerst rückten Sebastian Meinzer im linken Rückraum und Lucas Pichler auf Linksaußen in die Startformation. Gerade Sebastian Meinzer blühte richtig auf und konnte schon bis Mitte der ersten Halbzeit fünf seiner insgesamt neun Tore erzielen. Neben Sebastian erhielt zum Schluss auch Benedikt Kellner nicht nur wegen seiner zwölf Tore ein Sonderlob seines Trainers. Neben seiner eigenen Torgefährlichkeit glänzte er als Antreiber und genialer Passgeber an seine Mitspieler, die sich sehr zur Freude der Panther-Fans mit schönen Toren bedankten. So konnte bis zur 20. Minute ein 16:9 Vorsprung herausgeschossen werden. Gegen Horkheim war es zur selben Spielzeit ein Tor weniger und jeder der Fans wusste, was in den folgenden zehn Minuten bis zur Halbzeit folgte. Diesmal führte Trainer Martin Wild an waren es nur drei Minuten, die die Gäste zum 16:12 nutzten. Danach stabilisierte sich das Team wieder und ließ kaum eine sich bietende Chance ungenutzt, so dass bis zur Halbzeit und dem 24:16 eine kleine Vorentscheidung erzielt werden konnte.

Nur nicht nachlassen war vermutlich die Ansage von Trainer Martin Wild, da er mit der gezeigten Leistung der ersten Halbzeit mehr als zufrieden sein konnte. Seine Spieler beherzigten die Worte ihres Trainers und gaben den Kornwestheimern schon in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit das Signal, dass sich ein Aufbäumen nicht lohnt. Fünf Tore in fünf Minuten und nur ein Gegentor war das Ergebnis. Dieser Zwölftoreabstand hatte Bestand bis zum 39:27 in der 50. Minute. Den Gästen, die zum einen die an diesem Tag spielerische Überlegenheit der Panther anerkannt hatten, ganz sicher nicht mit ihrer eigenen Leistung zufrieden sein konnten und schon gar nicht mit der Leistung der beiden Schiedsrichterinnen, was aber beide Seiten betraf. So war ihnen in den letzten zehn Minuten eigentlich nur daran gelegen, den Abstand nicht größer werden zu lassen. Auf der Seite der Panther konnte man angesichts der eigenen Leistung und des großen Vorsprungs mit der einen und anderen Entscheidung der SR’innen gut leben. Dass die Emotionen dann doch noch hochkochten lag an dem technischen Delegierten, der mit seinen Hinweisen an die Schiedsrichterinnen glaubte, noch ein wenig für Stimmung zu sorgen. Zwei Zeitstrafen als Folge gegen die Bank innerhalb von 30 Sekunden waren das Ergebnis. Da zuvor Philipp Hlawatsch schon für zwei Minuten auf die Bank musste und auch auf der Seite der Gäste eine Zeitstrafe ausgesprochen wurde, war beim Spiel 4:6 (inkl. Torhüter) plötzlich Platz auf dem Feld. Die Überzahlsituation und auch die Verunsicherung als Folge dieser nicht nachvollziehbaren Entscheidungen des technischen Delegierten sorgten dafür, dass die Gäste innerhalb von fünf Minuten auf sieben Tore und dem 41:34 verkürzen konnten. In den letzten fünf Minuten beruhigte sich das Geschehen, so dass mit dem 45:36 nicht nur ein verdienter, sondern überzeugender 45:36 Erfolg gefeiert werden konnte. Neben den Routiniers lobte Trainer Martin Wild auch die drei Joungster Bernhard, Pichler und Silvestri, die ihr Potenzial unter Beweis stellten.

Mit diesem Erfolg bleibt die Mannschaft auf Tuchfühlung zu den führenden Teams der Liga. Wie der Erfolg gegen Kornwestheim einzuschätzen ist wird sich nächste Woche Samstag, 18.11.2023, 19:30 Uhr, gegen die SG Leutershausen zeigen. Ein Ausrufezeichen ihres Könnens setzte die SG mit dem 28:24 Erfolg beim Meisterschaftsanwärter und Tabellenführer Konstanz. Auf unser Team wartet ein hartes Stück Arbeit, wenn ein weiterer Erfolg gefeiert werden soll. Das Spiel gegen Kornwestheim war aber schon ein sehr guter Ansatz, den es gilt zu Verfestigen.

Bericht mit Bildern auch auf Myheimat.de

Tor:  Sebastian Allmendinger, Ivan Bilic, Felix Müller

Florian Bernhard (2), Marco Silvestri (6), Philipp Hlawatsch (2), Cedric Riesner (2), Benedikt Kellner (12), Sebastian Meinzer (9), Han Völker (2), Manuel Riemschneider (3/2), Benedikt Damm (2), Valentin Schell (2), Lucas Pichler (3), Tobias Prestele,