Zum vorerst letzten Mal treten die Panther am Samstag in der 2. Bundesliga an. Und endlich dürfen auch wieder Zuschauer im Pantherkäfig dabei sein. Für das Saisonfinale gegen Hamm sind knapp 200 Fans zugelassen. Es ist das erste Heimspiel der Brucker seit dem Saisonauftakt gegen Eisenach, das nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden muss.

Panthercoach Martin Wild freut sich natürlich, dass sich seine Mannschaft noch einmal vor ihren treuesten Fans präsentieren kann. Auch wenn der Abstieg in die 3. Liga längst besiegelt ist, kündigt der Übungsleiter an: „Die Jungs werden nochmal brennen“.

Für vier Spieler ist es der letzte Auftritt im TuS-Trikot: Falk Kolodziej und Stefan Hanemann wechseln zum TuS Vinnhorst, Johannes Borschel wird Trainer in Allach und Johannes Stumpf beendet seine Laufbahn. Dazu kommt, dass es für alle Panther der vorerst letzte Auftritt im Profihandball wird. Das zusammen mit den Zuschauern sind genug Gründe, dass Wild und seine Truppe „noch einmal richtig Bock auf das Spiel haben“. Außerdem gilt es auch, Revanche für die knapper Hinspiel-Niederlage zu nehmen.

Das 28:29 war eine von sage und schreibe sieben Partien in dieser Spielzeit, die die Brucker mit einem Tor Unterschied verloren haben – was ihnen letztlich den Klassenerhalt gekostet haben dürfte. Aber auch seien seine Spieler motiviert, einen schönen Abschluss im Profihandball hinzulegen und die Saison gemeinsam mit den Fans ausklingen zu lassen. Dafür stehen Wild nochmal alle Spieler außer den langzeitverletzten Alexander Leindl, Benedikt Hack, Felix Kerst und Cedric Riesner zur Verfügung.

Beim TuS wird man übrigens sehr darauf achten, dass die erste Heimpartie vor Zuschauern nach 16 Geisterspielen reibungslos verläuft. Die Zuschauer müssen daher durchgehend eine Maske tragen und entweder geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet sein. Abteilungsleiter Michael Schneck will sich jedenfalls kein Beispiel an so manchem Spiel der Fußball-Europameisterschaft nehmen. „Wenn da in Ungarn 66.000 ohne Maske aufeinander sitzen, ist das unverantwortlich“, sagt er.

Andreas Daschner