ag – „So kann es nicht weitergehen“, lautete das Fazit der dritten Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck zur Pause des Bezirksoberliga-Spiels gegen Tabellenschlusslicht TSV Biessenhofen. Die Spaßhandballer machten bis dato ihrem Namen wenig Ehre und mühten sich im Vorspiel zum Auftritt des Bayerligateams gegen Haunstetten zu einem Halbzeitremis. Die selbstauferlegte Tempoverschärfung und die erhöhte Aggressivität in der Abwehr rückten im zweiten Durchgang das Kräfteverhältnis allerdings schnell zurecht. Der TuS gewann am Ende 31:17 (12:12).
Den Gästen gelang zwar in der zweiten Spielhälfte das erste Tor, doch die Brucker antworteten mit einer 9:0-Serie und hatten beim 21:13 für die Entscheidung gesorgt. Da dem TuS in der Wittelsbacher-Halle eine volle Auswechselbank zur Verfügung stand, kam es nicht zum gewohnten konditionellen Einbruch und das Schaulaufen setzte sich bis zum Schlusspfiff fort. Angesichts der klaren Unterlegenheit reagierten die Gässte zunehmend mit härteren Fouls und handelten sich auch eine Rote Karte ein.

TuS:Rutzki, Glück, Drechsler 7, Schäfer 6, Zagar 5, Benicke 4, Bonfert 3, Shateri 2, Heflelmann 1, Reimann 1, Wöller 1, Tunkel 1, Raff, M. Weidinger