Keinen nennenswerten Ertrag fuhr die Damenmannschaft  des TuS Fürstenfeldbruck gegen die Gäste aus Schongau ein. Im Spiel der beiden Tabellennachzügler gewann die bisher sieglose Mannschaft aus Schongau verdient mit 19:15 (10:7).

Auf Fürstenfeldbrucker Seite erhoffte man sich etwas mehr, als es sich nach Spielende darstellte. Außer Erfahrung nahm man aus dem Spiel nur mit, dass es für diese Saison zu mehr nicht reichen wird, als sich nächste Saison eine Klasse tiefer zu versuchen. Denn man schaffte es über die gesamte Partie nicht, Schongau sein Spiel aufzuzwingen. Stattdessen lief die Mannschaft von Anfang an einem Rückstand nach, und spätestens Mitte der zweiten Halbzeit machte sich Resignation breit, als einfach der Rückstand nicht mehr verkürzt werden konnte. Schongau nutzte diese Phase routiniert aus und zog uneinholbar auf 11:19 weg.

Trotz allem spielte die Mannschaft in der ersten Halbzeit gut, hatte in der Abwehr mit den Gegnerinnen weniger Probleme als mit deren Torhüterin, wenn der TuS im Angriff war. Spielerisch gute Aktionen im Angriff wurden leider kaum verwertet, so dass Schongau immer wieder zu leichten Torerfolgen kam.

In der zweiten Halbzeit fehlte die nötige Ruhe und Sicherheit, um in diesem Spiel noch einmal bestimmend auftreten zu können. Immerhin versuchte die Mannschaft bis zum Schluss, eine Resultatsverbesserung zu erzielen.

Positiv zu vermerken ist zudem, dass langsam die jungen Spielerinnen sich an das Niveau der Liga herantasten. Dies spiegelt sich auch in der Torschützenliste wieder, in der sie sich für zwei Drittel der Tore verantwortlich zeigen.

Die restlichen Spiele des Jahres werden statt des Punktekontos den Erfahrungsschatz in der Mannschaft weiter um ein vielfaches erhöhen, denn mit dem unangefochtenen Spitzenreiter aus Dietmannsried und den Landesligaabsteigerinnen aus Marktoberdorf wird diese Floskel wieder reichlich strapaziert werden müssen.

 

Es spielten:

Anita Jakobi (TW); Fabienne Schneider (3), Michaela Kern (3), Veronika Reichlmayr (3), Linda Brychta (2), Julia Braumiller (2), Charlene Groß (2/1), Alexandra Kandler, Barbara Schwojer , Michaela Saur, Sabine Müller, Renate Jung und Carina Kistler.